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Elmenhorst: Betrug beim Spendensammeln

Letzte Woche kam es zu einem Trickbetrug vor Supermärkten. Geschädigte wurden um Hilfe für Kinder in Armut gebeten und abgezockt.

Foto: unsplash

Ratzeburg (ost)

23.03.2026 | Polizeidirektion Ratzeburg – 19.03-20.03.2026

Vor wenigen Tagen, am Donnerstag (19.03.2026) in Büchen und am Freitag (20.03.2026) in Elmenhorst (Stormarn), ereigneten sich jeweils betrügerische Vorfälle. Vor Supermärkten wurden die Opfer von vermeintlichen Spendensammlern angesprochen, die um Unterstützung für bedürftige Kinder baten. Auffällig war, dass die Spende nicht in bar, sondern mit einer EC-Karte erfolgen sollte. Dafür wurde ein tragbares Kartenlesegerät benutzt. Beide Opfer wollten jeweils 20 Euro spenden, die dann jedoch unbemerkt in Höhe von mehreren hundert Euro abgebucht wurden.

Die Polizei warnt erneut angesichts der aktuellen Vorfälle vor Betrugsmaschen. Geben Sie niemals Ihre Kartendaten an Unbekannte weiter oder lassen Sie Ihre Karte von anderen benutzen. Überprüfen Sie stets die Eingaben, wenn jemand mit Ihrer EC-Karte an einem Lesegerät hantiert. Fordern Sie immer einen Zahlungsbeleg an.

Sollten Sie unerlaubte Abbuchungen oder unbekannte Transaktionen auf Ihrem Konto feststellen, kontaktieren Sie umgehend die örtliche Polizei.

Seien Sie stets aufmerksam und misstrauisch, insbesondere wenn Ihnen etwas seltsam vorkommt. Informieren Sie sich gründlich über die verschiedenen Spendenmöglichkeiten und hinterfragen Sie diese kritisch, bevor Sie eine Zahlung tätigen.

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 2966 Fälle registriert, von denen 815 gelöst wurden. Es gab insgesamt 693 Verdächtige, darunter 475 Männer, 218 Frauen und 137 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 3254, wobei 935 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 814 nahezu konstant, wobei 542 Männer, 272 Frauen und 172 Nicht-Deutsche beteiligt waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.966 3.254
Anzahl der aufgeklärten Fälle 815 935
Anzahl der Verdächtigen 693 814
Anzahl der männlichen Verdächtigen 475 542
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 218 272
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 137 172

Quelle: Bundeskriminalamt

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