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Elmschenhagen: Einbruch in Pkw – Täter verurteilt

Ein Mann bricht in einen Pkw ein, stiehlt eine Geldbörse und wird im beschleunigten Verfahren zu vier Monaten Haft verurteilt.

Foto: Depositphotos

Kiel (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Kiel und Polizeidirektion Kiel

Am Montag (02.03.26) ereignete sich in Elmschenhagen, einem Stadtteil von Kiel, ein Autoeinbruch. Der Dieb schlug die Seitenscheibe eines Fahrzeugs ein, entnahm eine Geldbörse und flüchtete. Nachdem die Polizei den Täter festnehmen konnte, wurde er bereits am nächsten Tag vom Amtsgericht Kiel zu einer Freiheitsstrafe verurteilt.

Früh am Montagabend konnte der Betroffene über seine Videoüberwachungs-App feststellen, dass sich ein unbekannter Mann in sein Carport in der Preetzer Straße begab. Nachdem der Mann zunächst erfolglos versucht haben soll, die Scheibe des Autos der Ehefrau des Betroffenen zu zerstören, soll er dann die Scheibe des Autos des Betroffenen mit einem Stein eingeschlagen und anschließend eine Geldbörse aus dem Auto gestohlen haben.

Der Betroffene und seine Ehefrau eilten sofort zu ihrem Carport, konnten dort aber niemanden mehr antreffen. Nachdem der Betroffene die Polizei benachrichtigt hatte, konnte im Rahmen der Fahndung durch die Einsatzkräfte des 4. Polizeireviers in der Nähe des Tatorts ein 37-jähriger Deutscher festgenommen werden, der kurz zuvor mit der EC-Karte des Betroffenen eine große Menge Zigaretten gekauft haben soll. Teile des Diebesguts sowie die Zigaretten konnten bei dem Mann sichergestellt werden. Die Beamten nahmen den Tatverdächtigen vorläufig fest und brachten ihn in Polizeigewahrsam.

Am Dienstag wurde der 37-Jährige auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel von den Einsatzkräften dem Amtsgericht Kiel vorgeführt, um Untersuchungshaft anzuordnen. Die zuständige Richterin verurteilte den Tatverdächtigen sofort im Rahmen des beschleunigten Verfahrens zu einer Freiheitsstrafe von vier Monaten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Mathias Stöwer, Polizeidirektion Kiel

Hanna Borgwardt, Staatsanwaltschaft Kiel

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, wovon 400 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 380, wovon 335 männlich und 45 weiblich waren. 158 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbrüche auf 3271 Fälle, wovon 520 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 427, wovon 382 männlich und 45 weiblich waren. 191 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.675 3.271
Anzahl der aufgeklärten Fälle 400 520
Anzahl der Verdächtigen 380 427
Anzahl der männlichen Verdächtigen 335 382
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 45 45
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 158 191

Quelle: Bundeskriminalamt

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