Am 29.10.2024 kam es zu einem versuchten Raub in Kiel. Der Täter bedrohte das Opfer mit einem Messer und flüchtete. Die Polizei sucht nach Zeugen.
Elmschenhagen: Zeugenaufruf nach versuchtem Raub mit Messer

Kiel (ost)
Am 29.10.2024 ereignete sich gegen Mitternacht ein versuchter schwerer Raub in Elmschenhagen. Der Geschädigte konnte vor dem Täter fliehen, der ihn mit einem Messer bedrohte.
Der 19-Jährige war um Mitternacht auf dem Heimweg vom Bebelplatz zu seiner Wohnadresse, als eine männliche Person an der Kreuzung der Teplitzer Allee mit der Reichenberger Allee auf ihn zukam. Diese Person hielt ihn am Arm fest und forderte die Herausgabe von Wertgegenständen. Außerdem hielt der Täter ein Messer in Richtung des Bauches des Mannes.
Nachdem der Geschädigte mitgeteilt hatte, dass er keine Wertgegenstände bei sich hatte, gelang es ihm, sich loszureißen. Er rannte zu seiner Wohnadresse und informierte von dort aus die Polizei. Der Täter konnte von den daraufhin eingesetzten Beamten nicht mehr gefunden werden.
Der Geschädigte gab an, dass die Person zwischen 20 und 30 Jahre alt war, etwa 200 cm groß und von kräftiger Statur. Er trug schwarze Haare, kurz an den Seiten und etwas länger auf dem Oberkopf. Die Person war gekleidet in einem schwarzen Kapuzenpullover, einer schwarzen Hose und schwarzen Schuhen. Er trug weder Bart noch Brille.
Das Kommissariat 13 hat die Ermittlungen in einem Fall eines schweren Raubes aufgenommen und sucht Zeugen, die Informationen über die Tat oder einen möglichen Täter haben. Diese werden gebeten, sich unter 0431/160 3333 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Ricarda Blucha
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Raubüberfallraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 963 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2022 bereits 1194 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 654 auf 749. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 827 auf 894, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 11270 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 963 | 1.194 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 654 | 749 |
| Anzahl der Verdächtigen | 827 | 894 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 770 | 793 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 57 | 101 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 253 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 74 Fälle registriert, von denen 70 gelöst wurden. Es gab insgesamt 89 Verdächtige, darunter 80 Männer und 9 Frauen. 25 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle von Mord registriert, von denen nur 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 74 | 70 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 70 | 55 |
| Anzahl der Verdächtigen | 89 | 62 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 80 | 56 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 6 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 25 | 29 |
Quelle: Bundeskriminalamt








