Ein Auto überschlug sich auf der Waldchaussee. Die Feuerwehr rettete die Person aus dem verunfallten Fahrzeug.
Elmshorn: Autoüberschlag, Person gerettet

Heidmoor (ost)
Am Samstagabend, dem 04.04.2026, wurde die Kooperative Regionalleitstelle West in Elmshorn gegen 20:19 Uhr über einen schweren Verkehrsunfall auf der Waldchaussee zwischen den Ortschaften Weddelbrook und Heidmoor informiert. Berichten zufolge hatte sich ein Auto kurz vor Heidmoor mehrmals überschlagen, wobei eine Person noch im Fahrzeug sein sollte.
Entsprechend der Alarm- und Ausrückeordnung (AAO) wurden nicht nur die Freiwilligen Feuerwehren Heidmoor, Weddelbrook und Lentföhrden alarmiert, sondern auch die Führungsgruppe des Zuges 2 Amt Bad Bramstedt-Land mit dem Einsatzstichwort „TH Y“ (Technische Hilfeleistung, Menschenleben in Gefahr).
Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte war ein stark deformiertes Auto auf dem Dach liegend vorzufinden. Um zusätzliche Unterstützung und Spezialgeräte bereitzustellen, wurde der Rüstzug der Freiwilligen Feuerwehr Bad Bramstedt hinzugezogen.
Nach Absprache mit dem Rettungsdienst wurde beschlossen, eine Sofortrettung durchzuführen, den Patienten durch das Seitenfenster des Unfallfahrzeugs zu bergen und nach medizinischer Versorgung in ein nahegelegenes Krankenhaus zu transportieren. Dadurch konnten die Einsatzkräfte aus Bad Bramstedt ihre Anfahrt abbrechen.
Die Waldchaussee musste für den Durchgangsverkehr in beiden Richtungen gesperrt werden.
Um die Unfallursache zu klären, wurde ein Sachverständiger von der Polizei hinzugezogen.
Insgesamt waren etwa 30 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei an diesem Einsatz beteiligt.
Die Feuerwehr kann keine Informationen zur Ursache des Schadens, Schadenshöhe oder zu den persönlichen Daten der Betroffenen oder Verletzten bereitstellen.
Beteiligte Einsatzkräfte:
Freiwillige Feuerwehr Heidmoor Freiwillige Feuerwehr Weddelbrook Freiwillige Feuerwehr Lentföhrden Freiwillige Feuerwehr Bad Bramstedt Führungsgruppe Amt Bad Bramstedt-Land, Zug 2 Kreisfeuerwehrverband Segeberg mit einem Pressesprecher Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein mit einem Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug Polizei Segeberg und Pinneberg
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon endeten 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








