Die Freiwilligen Feuerwehren bekämpften einen Rundballenbrand in Struvenhütten mit ca. 75 Einsatzkräften und Unterstützung von weiteren Feuerwehren.
Elmshorn: Brand in Struvenhütten

Struvenhütten (ost)
Am Sonntag, dem 8. März 2026, um 14:29 Uhr alarmierte die Kooperative Regionalleitstelle West in Elmshorn die Freiwilligen Feuerwehren Struvenhütten-Hüttblek und Hartenholm mit dem Einsatzstichwort „FEU“ (Feuer, Standard) in den „Bentfurt“ nach Struvenhütten. Es wurde ein Strohballenbrand an einem Gebäude gemeldet.
Während die Kräfte aus Struvenhütten sich näherten, wurde das Einsatzstichwort auf „FEU G“ (Feuer, größer Standard) erhöht und die Freiwillige Feuerwehr Schmalfeld nachalarmiert, aufgrund der starken Rauchwolke, die mehrere Kilometer weit sichtbar war.
Als sie ankamen, standen mehrere Rundballen in Flammen.
Um ein Übergreifen auf den angrenzenden Stall zu verhindern, wurde eine Riegelstellung schnell errichtet. Insgesamt brannten ca. 50-60 Rundballen. Außerdem waren einige Reifen, die zur Abdeckung eines Silos gelagert waren, in Brand geraten.
Um die Rundballen besser ablöschen zu können, wurden sie mit einem Radlader auf die angrenzende Koppel gebracht und dort verteilt.
Die Freiwilligen Feuerwehren Winsen und Kattendorf wurden alarmiert, da weitere Atemschutzgeräteträger benötigt wurden. Insgesamt wurden 15 Trupps unter schwerem Atemschutz eingesetzt. Eine Wärmebildkamera wurde verwendet, um nach letzten Glutnestern zu suchen.
Die Wasserversorgung wurde über das Hydrantennetz und eine offene Wasserentnahmestelle sichergestellt, was teilweise eine Verlegung über mehrere hundert Meter erforderte.
Etwa 75 Kräfte der Feuerwehr waren im Einsatz. Gegen 16:10 Uhr wurden sie aus dem Einsatz entlassen und Rückbauarbeiten begonnen.
Zur Ursache und Höhe des Schadens konnten seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.
Beteiligte Einsatzkräfte:
Freiwillige Feuerwehr Struvenhütten-Hüttblek
Freiwillige Feuerwehr Hartenholm
Freiwillige Feuerwehr Schmalfeld
Freiwillige Feuerwehr Winsen
Freiwillige Feuerwehr Kattendorf
Kreisfeuerwehrverband Segeberg mit Wechsellader und einem Pressesprecher
Rettungsdienstkooperation in Schleswig-Holstein mit einem Rettungswagen
Polizei Segeberg und Pinneberg
Quelle: Presseportal








