Starker Schneefall führt zu 50 Einsätzen seit Samstag, 3. Januar 2026, darunter Baumstürze, Verkehrsunfälle und Schneebeseitigung von Gebäudedächern.
Elmshorn: Feuerwehreinsätze im Kreis Pinneberg

Pinneberg (ost)
Seit Samstag, dem 3. Januar 2026, gab es aufgrund von Schneefällen Einsätze.
Im Kreis Pinneberg führte der plötzliche Wintereinbruch zu etwa 50 Einsätzen der Freiwilligen Feuerwehren (Stand: Sonntag, 4. Januar 2026, 12.00 Uhr). Hauptsächlich mussten abgebrochene Bäume und Äste aufgrund der Schneelast entfernt werden, um das Umkippen zu verhindern. In Elmshorn mussten daher am Samstagabend ab 17 Uhr die Straße Köhnholz entlang der B431 und später auch der stark befahrene Heidmühlenweg für längere Zeit gesperrt werden.
Wegen der schlechten Straßenverhältnisse und der Glätte richtete die FF Elmshorn außerdem eine Bereitschaft in Gruppenstärke auf der Feuerwache Nord an der Peterstraße für die Nacht von Samstag auf Sonntag ein. Diese Bereitschaft musste jedoch nicht aktiv werden.
Am Sonntag, dem 4. Januar, gab es einige weitere kleinere Einsätze. In Wedel und Seester wurden außerdem die Dächer von zwei Gebäuden vom Schnee befreit.
Des Weiteren halfen die Feuerwehren am Samstag bei drei Verkehrsunfällen aus: Am Samstag um 6.40 Uhr kam in Klein Nordende ein Linienbus mit vier Insassen auf dem Sandweg der B431 von der Straße ab und landete im Graben. Alle Insassen konnten sich vor dem Eintreffen der Helfer unverletzt befreien (TH G R5). Die FF Klein Nordende, FF Elmshorn und der Rettungsdienst wurden alarmiert. Gegen 10.20 Uhr rutschte in Langeln ein Kleintransporter auf der Barmstedter Chaussee in den Graben. Der leicht verletzte Fahrer war jedoch nicht eingeklemmt. Im Einsatz waren die FF Langeln und FF Heede. Um 13.09 Uhr wurden die FFen Raa-Besenbek und Elmshorn zu einem Unfall auf der Straße Altendeich (B431) in Raa-Besenbek gerufen, um ausgelaufene Betriebsstoffe zu beseitigen. Drei Verletzte wurden ins Krankenhaus gebracht.
Zudem wurde ein Brand in einer Garage in Heist gelöscht (s. https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/22179/6189569).
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% ausmacht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt kamen 34 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, 611 wurden schwer verletzt und 3.587 leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








