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Elmshorn: Jugendlicher Rollerfahrer zu schnell

Ein 16-jähriger Rollerfahrer wurde viel zu schnell unterwegs erwischt und muss nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.

Foto: unsplash

Elmshorn (ost)

Am gestrigen Mittag (27.08.2026) bemerkte eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Elmshorn in der Friedensallee einen Motorrollerfahrer, der möglicherweise zu schnell unterwegs war. Die Polizisten entschieden sich für eine Kontrolle, bei der sich herausstellte, dass der Roller “frisiert” war und deutlich über dem erlaubten Tempo fuhr.

Um 13:20 Uhr patrouillierten Beamte des Polizeireviers Elmshorn die Friedensallee in Elmshorn, als ihnen ein Rollerfahrer entgegenkam. Da er nur ein Versicherungskennzeichen hatte, aber offensichtlich zu schnell unterwegs war, entschlossen sich die Beamten zu einer Kontrolle und drehten um.

Als sie hinter dem Rollerfahrer fuhren, beschleunigte dieser auf etwa 65 Km/h. Der junge Mann reagierte sofort auf die Anhalteaufforderung. Während der Kontrolle gab der 16-jährige Deutsche aus dem Kreis Steinburg zu, dass sein vor kurzem erworbener Roller zu schnell war.

Daraufhin unterzogen die Beamten das Fahrzeug einer Prüfung auf einem Rollenprüfstand. Es stellte sich heraus, dass der Roller eine Geschwindigkeit von 90 Km/h erreichen konnte. Nach Abzug einer Toleranz lag der tadelbare Wert bei 85 Km/h. In diesem Fall ist eine entsprechende Fahrerlaubnis erforderlich. Der Jugendliche besaß diese nicht und muss sich nun in einem Strafverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.

Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der 16-Jährige seiner Mutter übergeben.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% entspricht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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