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Elmshorn: Mann schwer verletzt

Nach einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern in Elmshorn wurde ein Mann schwer verletzt und zwei weitere leicht verletzt. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Foto: Depositphotos

Elmshorn (ost)

Früh am Sonntagmorgen gab es angeblich in der Panjestraße in Elmshorn einen Streit zwischen zwei Männern. Nachdem ein dritter versucht hatte, den Streit zu schlichten, verlagerte sich das Geschehen in Richtung Bahnhof. Ein Mann wurde schwer und zwei weitere leicht verletzt. Der Auslöser für den Streit wird nun untersucht.

Gemäß den bisherigen Informationen gerieten um 06:35 Uhr am Sonntagmorgen vor einer Bar in der Panjestraße in Elmshorn ein 24-jähriger Deutscher und ein 34-jähriger Mann aneinander. Während des Streits soll der jüngere Mann seinen Kontrahenten mit einem spitzen Gegenstand so schwer verletzt haben, dass dieser später ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Ein 55-jähriger Mann versuchte, die beiden zu trennen und den Streit zu beruhigen. Dabei erlitt auch er leichte Verletzungen und wurde ebenfalls ins Krankenhaus gebracht.

Während der polizeilichen Maßnahmen zeigte sich der 24-jährige durchgehend aggressiv und griff die Beamten an. Dabei wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt, blieb jedoch weiterhin einsatzfähig. Sein widerspenstiges Verhalten setzte der junge Mann auch nach seiner Einlieferung in eine Spezialklinik fort. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 74, von denen 66 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 77, wobei 67 Männer und 10 Frauen beteiligt waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 28 konstant. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 aufgezeichneten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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