Ein mutmaßlicher Einbrecher wurde in Elmshorn festgenommen. Der 29-jährige Mann wird wegen besonders schweren Diebstahls angeklagt.
Elmshorn: Polizei nimmt Einbrecher fest

Elmshorn (ost)
Ein Mann wurde in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (15.10.2026) von der Polizei festgenommen, weil er verdächtigt wird, in eine Dienstleistungsfirma eingebrochen zu sein.
Um 01:30 Uhr wurden mehrere Streifenwagen des Polizeireviers sowie des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Elmshorn zu einem Einbruch in die Firma in der Deichstraße gerufen.
Im Gebäude trafen die Beamten auf einen 29-jährigen deutschen Verdächtigen, der behauptete, ein Mitarbeiter zu sein. Diese Aussage stellte sich jedoch als falsch heraus, weshalb der bereits polizeibekannte Mann vorläufig festgenommen wurde.
Nachdem die Staatsanwaltschaft Itzehoe am Vormittag keine Gründe für eine Inhaftierung sah, wurde er am Donnerstagmittag freigelassen. Er wird sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen besonders schweren Diebstahls verantworten müssen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3271 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 400 im Jahr 2022 auf 520 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 380 auf 427, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 335 auf 382 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen konstant bei 45 blieb. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 158 auf 191. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.675 | 3.271 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 400 | 520 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 427 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 335 | 382 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 45 | 45 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 158 | 191 |
Quelle: Bundeskriminalamt








