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Elmshorn: Polizei sucht Zeugen nach Auseinandersetzung auf dem Weihnachtsmarkt

Am Samstag, den 20.12.2025, kam es zu einer Auseinandersetzung in Elmshorn. Ein Mann verfolgte eine Frau und ein Kind, was zu einem Einsatz von Messer und Tierabwehrspray führte.

Foto: Depositphotos

Elmshorn (ost)

Am 20.12.2025 (Samstag) ereignete sich gegen 21.25 Uhr eine Auseinandersetzung in der Marktstraße, bei der ein Beteiligter ein Messer zog und ein anderer ein Tierabwehrspray einsetzte.

Unmittelbar vor dem Vorfall beobachteten Besucher eines Marktstandes, wie ein Mann eine Frau und ein Kind verfolgte. Da die Situation verdächtig erschien, entschieden sich zwei Marktbesucher, den Mann anzusprechen. Auf die Frage, warum er die Frau und das Kind verfolgte, reagierte er aggressiv und fluchte in polnischer Sprache. Darüber hinaus soll der polnische Staatsbürger ein Messer aus seiner Jackentasche gezogen und bedrohlich auf die Verfolger zugegangen sein. Um sich gegen einen möglichen Messerangriff zu verteidigen, lieh sich einer der Männer, ein deutscher Staatsbürger, ein Tierabwehrspray von seiner Freundin und setzte es gegen den Angreifer ein. Zwischenzeitlich hatten Beobachter den Notruf gewählt, so dass die Einsatzkräfte nur wenige Minuten später am Ort des Geschehens eintrafen und die Beteiligten, jedoch nicht die Frau mit dem Kind, in unmittelbarer Nähe vorfanden.

Die Ermittler der Kriminalpolizei bitten nun neben anderen Zeugen, die Informationen zum Tathergang haben, insbesondere die Frau, die vom Tatverdächtigen verfolgt wurde, sich unter der Telefonnummer 04121-803-0 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der gemeldeten Fälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 77, wobei 67 Männer und 10 Frauen beteiligt waren. 28 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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