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Elmshorn – Polizei verfolgt flüchtigen Mercedes-Fahrer

Am Donnerstagabend entzog sich ein Mercedes der Polizeikontrolle und fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit durch Elmshorn. Die Polizei konnte den Fahrzeugführer nach einer Verfolgung stellen.

Foto: unsplash

Elmshorn (ost)

Am Abend des Donnerstags (05. März 2026) entwich ein Mercedes einer Verkehrskontrolle der Polizei und fuhr mit erheblich überhöhter Geschwindigkeit durch Elmshorn.

Um 18:00 Uhr beschlossen die Einsatzkräfte des Polizeireviers Elmshorn, eine Verkehrskontrolle an einem weißen Mercedes der C-Klasse auf der Hamburger Straße durchzuführen. Der Fahrer reagierte jedoch nicht auf die Anhaltesignale, sondern steuerte sein Auto auf die Gegenfahrbahn und fuhr mit erheblich überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Stadtzentrum.

Die Polizeikräfte nahmen daraufhin unverzüglich die Verfolgung auf. Der C-Klasse wurde teilweise mit mehr als 130 km/h über die Hamburger Straße gefahren, ohne Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer, und bog schließlich kurz vor der Kreuzung Hamburger Straße/Steindamm mit einer Notbremsung zur Feuerwache Süd ab. Dort verließ der Fahrer sein Fahrzeug und flüchtete zu Fuß. Die beiden Polizeibeamten konnten den Mann jedoch kurz darauf einholen und festnehmen. Bei der folgenden Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Verdächtige keine gültige Fahrerlaubnis besaß.

Daraufhin leitete die Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines illegalen Autorennens und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen den 33-jährigen russischen Fahrer aus Elmshorn ein.

Zeugen, insbesondere andere Verkehrsteilnehmer, die durch das Fahrverhalten des Mercedes-Fahrers gefährdet wurden, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04121-8030 mit dem Polizeirevier Elmshorn in Verbindung zu setzen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 292 Fällen (0,89%) vergleichsweise gering. Der Großteil der Unfälle (85,13%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt kamen bei den Unfällen 34 Personen ums Leben, 611 wurden schwer verletzt und 3.587 erlitten leichte Verletzungen.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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