Ein maskierter Mann versuchte Bargeld zu erpressen, aber der Betreiber griff zum Fleischermesser und der Täter floh. Später wurde er aufgrund der Beschreibung festgenommen.
Elmshorn: Schwerer Raub auf Imbiss, Imbiss-Betreiber wehrt sich erfolgreich gegen maskierten Täter und dieser wird später festgenommen.

Elmshorn (ost)
Am 07.10.2024 (Montag) ereignete sich gegen 20.05 Uhr ein versuchter schwerer Raub in einem Imbiss im Hainholzer Damm. Der Besitzer des Imbisses leistete Widerstand, woraufhin der Täter beschloss zu fliehen.
Um 20.00 Uhr betrat ein vermummter Mann einen Imbiss im Hainholzer Damm. Unter Vorhalt eines Messers forderte er die Herausgabe von Bargeld. Der 39-jährige Betreiber erklärte dem Mann, dass er kurz hinter die Theke gehen müsse, um das Geld zu holen. Statt Bargeld griff er jedoch nach einem Fleischermesser. Daraufhin entschied sich der Täter zur Flucht.
Im Zuge der Nahbereichsfahndung wurde ein 19-jähriger Elmshorner angetroffen, auf den die Beschreibung passte. Der Mann, den die Beamten ansprachen, gestand die vorherige Tat sehr schnell und ließ sich widerstandslos festnehmen. Es stellte sich heraus, dass er erheblich betrunken war. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,8 Promille.
Während seiner Vernehmung gestand der Verdächtige am heutigen Dienstag auch weitere Straftaten.
Der Jugendliche muss sich nun in einem Strafverfahren wegen des Vorwurfs des schweren Raubes und anderer Straftaten verantworten.
Die Ermittlungen zu diesem Vorfall werden von der Kriminalpolizei Elmshorn durchgeführt.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Raubüberfallraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2021 und 2022 an. Im Jahr 2021 wurden 963 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 1194 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 654 auf 749. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 827 auf 894, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 770 auf 793 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 57 auf 101 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 253 auf 310. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit 11270 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 963 | 1.194 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 654 | 749 |
| Anzahl der Verdächtigen | 827 | 894 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 770 | 793 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 57 | 101 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 253 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zeigten zwischen 2021 und 2022 einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden insgesamt 74 Fälle registriert, von denen 70 aufgeklärt wurden. Es gab 89 Verdächtige, darunter 80 Männer, 9 Frauen und 25 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2022 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 70, wobei nur 55 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 62, davon waren 56 männlich, 6 weiblich und 29 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnet Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 74 | 70 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 70 | 55 |
| Anzahl der Verdächtigen | 89 | 62 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 80 | 56 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 6 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 25 | 29 |
Quelle: Bundeskriminalamt








