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Elmshorn: Verdächtiger Fahrer auf A23 kontrolliert

Beamte entdecken Fahrerkarten-Betrug mit erheblicher Lenkzeitüberschreitung. Fahrer übermüdet, Strafverfahren eingeleitet.

Foto: Depositphotos

Bad Segeberg (ost)

Am Mittwoch (01.05.2024) wurde ein Fahrer einer Sattelzugmaschine bei einer Kontrolle am Rastplatz Forst Rantzau von einer Streife des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Elmshorn entdeckt. Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass die im Kontrollgerät befindliche Karte nicht dem Fahrer gehörte, sondern die Daten eines ausländischen Fahrers zeigte, obwohl der Fahrer vor ihnen ein 54-jähriger Deutscher war. Die Karte des aktuellen Fahrers wurde schließlich im Fahrerhaus unter einer Ablage versteckt gefunden.

Es wurde festgestellt, dass der Fahrer beide Karten benutzte und daher am Vortag (30.04.2024) 12 Stunden ununterbrochen gefahren war und auch am Mittwoch (01.05.2024) bis zur Kontrolle (um 10.30 Uhr) bereits wieder 9 Stunden am Stück unterwegs war.

Der Fahrer machte auf die Beamten einen extrem erschöpften Eindruck. Gegen ihn wurde nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Manipulation von Beweismitteln eingeleitet. Darüber hinaus wird er sich wegen Verstößen gegen das Fahrpersonalrecht verantworten müssen. Weitere mögliche Verstöße werden im Rahmen der laufenden Ermittlungen geprüft.

Kontakt:

Polizeidirektion Bad Segeberg
– Pressestelle –
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Michael Bergmann
Telefon: 04551 – 884-2024
Handy: 0160 – 93953921
E-Mail: pressestelle.badsegeberg@polizei.landsh.de

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2022 zeigt insgesamt 82.697 Unfälle. Davon entfallen 11.651 Unfälle auf Personenschäden, was 14,09% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 2,12% der Gesamtzahl aus, was 1.753 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 382 Fällen oder 0,46% vertreten. Die Mehrheit der Unfälle, nämlich 83,33%, sind übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 68.911. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle, was 67,34% entspricht, außerorts (ohne Autobahnen) waren es 23.501 Unfälle (28,42%) und auf Autobahnen 3.508 Unfälle (4,24%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 102, Schwerverletzte sind 1.947 und Leichtverletzte belaufen sich auf 12.627.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 82.697
Unfälle mit Personenschaden 11.651
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.753
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 382
Übrige Sachschadensunfälle 68.911
Ortslage – innerorts 55.688
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 23.501
Ortslage – auf Autobahnen 3.508
Getötete 102
Schwerverletzte 1.947
Leichtverletzte 12.627

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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