Ein Mann wurde wegen Haftbefehls verhaftet, während ein anderer Mann im Zug aggressiv wurde und Widerstand leistete.
Elmshorn: Verhaftung gesuchter Mann; Mann im Zug leistet Widerstand

Elmshorn (ost)
Am Freitagabend um etwa 17.30 Uhr überprüften Bundespolizisten einen Mann am Bahnhof Elmshorn. Er wies sich ordnungsgemäß aus, aber bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass ein Haftbefehl gegen den 30-jährigen Deutschen vorlag. Die Staatsanwaltschaft suchte ihn wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Der Mann wurde festgenommen und zur Dienststelle gebracht. Da er die festgesetzte Geldstrafe von 1895,- Euro nicht zahlen konnte, wurde er von den Bundespolizisten in die JVA gebracht.
Nur kurz danach, gegen 19.00 Uhr, wurden Bundespolizisten zu einem Einsatz im Zug von Hamburg nach Westerland gerufen. Ein Mann soll im Zug geschrien und gepöbelt haben und sollte von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden.
Als der Zug in den Elmshorner Bahnhof einfuhr, warteten bereits Landes- und Bundespolizisten auf dem Bahnsteig. Der Mann zeigte aggressives Verhalten gegenüber den Polizisten. Er folgte den Anweisungen nicht und war nicht einverstanden mit der Durchsuchung seines Gepäcks. Er stieß die Beamten weg, leistete Widerstand und musste deshalb fixiert werden.
Ein Atemalkoholtest ergab einen Promillewert von 2,48.
Nach Anzeigenerstattung wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte erhielt der Mann einen Platzverweis.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle erfasst, wovon 9.931 gelöst wurden. Es gab insgesamt 8.645 Verdächtige, darunter 7.470 Männer und 1.175 Frauen. 1.664 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 10.838 Fälle registriert, wovon 9.644 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 8.326, darunter 7.225 Männer und 1.101 Frauen. 1.795 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.944 | 10.838 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.931 | 9.644 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.645 | 8.326 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.470 | 7.225 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.175 | 1.101 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.664 | 1.795 |
Quelle: Bundeskriminalamt








