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Elmshorn: Verkehrskontrolle mit Schwerpunkten Gefahrgut- und Schwerlastkontrollen

Bei einer Kontrolle wurden 72 Verstöße festgestellt, darunter 42 Anzeigen wegen Verstößen gegen das Fahrpersonalgesetz und 4 Anzeigen wegen Gefahrgutverstößen.

Foto: Depositphotos

Elmshorn/BAB 23 (ost)

Am Montag (23. März 2026) fand zwischen 08:45 Uhr und 13:00 Uhr eine Kontrollaktion auf dem Rastplatz Forst Rantzau statt, an der das Polizei-Autobahn- und Bezirksrevier Elmshorn und Bad Segeberg, das Polizeibezirksrevier Heide und der Verkehrsüberwachungsdienst beteiligt waren.

Der Schwerpunkt der Großkontrolle lag auf der Überprüfung der Vorschriften für Gefahrgut und Schwerlast im Straßenverkehr. Insgesamt wurden 91 Beförderungseinheiten überprüft und es wurden 72 Verstöße festgestellt.

Darunter fielen 42 Anzeigen für Verstöße gegen das Fahrpersonalgesetz oder das Arbeitszeitgesetz, 4 Anzeigen für Gefahrgutverstöße, 12 Anzeigen für mangelnde Ladungssicherung, 2 Anzeigen für Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz, 1 Anzeige für Verstoß gegen das Güterkraftverkehrsgesetz, 2 Anzeigen für Verstöße gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetz, 7 Kontrollberichte für geringe Mängel am Fahrzeug und 2 weitere Ordnungswidrigkeitenanzeigen.

Ein 35-jähriger Schausteller transportierte einen Trecker mit seinem LKW. Dieser war jedoch unzureichend gesichert, da die verwendeten Ketten nicht festgezogen waren. Zusätzlich transportierte er auf der Ladefläche 80 Fässer mit Farbe, die als Gefahrgut eingestuft werden. Auch diese Farbfässer waren nicht gesichert. Aufgrund der Menge an Gefahrgut hätte der Fahrer weitere Vorschriften aus dem Gefahrgutrecht einhalten müssen (Ausrüstung/Begleitpapiere).

Der Fahrer erwartet nun ein Bußgeldverfahren und ihm wurde die Weiterfahrt untersagt.

Insgesamt wurde festgestellt, dass die Fahrzeugführer insbesondere die vorgeschriebene Ladungssicherung nicht beachtet haben. Mangelhafte Ladungssicherung kann insbesondere im Schwerlastverkehr zu schwerwiegenden Unfällen führen.

Aus diesem Grund appelliert die Polizei an die Fahrer, die Ladung gleichmäßig und fest zu sichern, geeignete Zurrmittel zu verwenden, auf zulässige Gewichtsgrenzen zu achten und die Stabilität der Ladung regelmäßig zu überprüfen, um Unfälle und Schäden zu vermeiden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle in Schleswig-Holstein. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 1.230 Fälle, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 292 Fälle aus, was 0,89% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 27.916 Fälle, was 85,13% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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