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Elmshorn: Wichtiger Zeuge nach gefährlicher Körperverletzung gesucht

Ein Passant beobachtete eine körperliche Auseinandersetzung in Elmshorn, die die Kriminalpolizei nun aufklären will.

Foto: Depositphotos

Elmshorn (ost)

Am Samstag, dem 01.08.2026, ereignete sich in der Straße Kaltenweide in Elmshorn in einem Auto eine körperliche Auseinandersetzung zwischen einem Mann und einer Frau. Der Mann soll die Frau stark angegriffen haben. Ein Passant könnte die Tat gesehen haben, weshalb der Mann von der Frau abließ und das Auto verließ. Die Kriminalpolizei Elmshorn hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach dem Passanten und anderen Zeugen.

Dem Vorfall gingen zunächst verbale Auseinandersetzungen voraus, die bereits auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Adolph-Kolping-Straße in Elmshorn begonnen hatten. Danach setzte sich die Frau in ihr Auto. Der Mann soll auf dem Beifahrersitz Platz genommen haben. Während der Fahrt eskalierte der Streit so sehr, dass der Beifahrer im Bereich der Kaltenweide 260 mit großer Gewalt auf seine Partnerin eingewirkt haben soll. Die Frau konnte ihren roten Hochdachkombi zum Stehen bringen.

Als ein Passant vermutlich zwischen 18:00 Uhr und 18:15 Uhr auf das Geschehen im Fahrzeug aufmerksam wurde, verließ der Beifahrer das Auto. Die Fahrerin erstattete Anzeige. Das Sachgebiet 1 der Kriminalpolizei Elmshorn hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und Beleidigung aufgenommen und sucht nun nach dem Passanten.

Aber auch weitere Zeugen, die Angaben zur Tat auf dem Supermarktparkplatz oder im Auto der Geschädigten machen können, werden gebeten, sich zu melden. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Elmshorn unter der Rufnummer 04121 – 8030 oder per E-Mail über sg1.elmshorn.kpst@polizei.landsh.de entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wovon 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, davon waren 56 männlich und 6 weiblich. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Es gab 77 Verdächtige, davon waren 67 männlich und 10 weiblich. 28 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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