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Elmshorn: Zusammenstoß zwischen Transporter und AKN-Zug

Am Montagmittag kam es zu einem Unfall zwischen einem Transporter und einem Zug. Glücklicherweise gab es nur leichte Verletzungen bei einer Person.

Quelle: Polizeidirektion Bad Segeberg
Foto: Presseportal.de

Klein Offenseth-Sparrieshoop (ost)

Am Montagmittag (12.01.2026) ereignete sich ein Unfall zwischen einem Lieferwagen und einem Zug an einem Bahnübergang der AKN zwischen den Haltepunkten Langenmoor und Sparrieshoop. Zum Glück wurde nur eine Person leicht verletzt.

Nach den bisherigen Informationen fuhr um 12:57 Uhr ein 30-jähriger Mann mit einem VW Crafter den Offenauer Weg in Richtung Waldstraße. Zur gleichen Zeit näherte sich ein AKN-Zug, der in Richtung Elmshorn unterwegs war. Möglicherweise aufgrund der glatten Straße konnte der Lieferwagen vor dem Bahnübergang nicht rechtzeitig anhalten und rutschte mit der Front des Fahrzeugs auf die Gleise. Trotz einer sofortigen Notbremsung des 58-jährigen Zugführers kam es zur Kollision.

Der Fahrer im Lieferwagen erlitt leichte Verletzungen und musste nicht ins Krankenhaus gebracht werden. Der Zugführer und 40 Fahrgäste der AKN blieben unverletzt.

Es entstand ein vorläufig geschätzter Sachschaden im hohen fünfstelligen Bereich.

Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizeikräfte in Elmshorn fest, dass der Transporter eine zu geringe Profiltiefe und somit eine mangelhafte Bereifung hatte.

Die Bahnstrecke musste für etwa zwei Stunden gesperrt werden. Der AKN-Zug konnte eigenständig bis zum Bahnhof Sparrieshoop zurückfahren, wo ein Buspendelverkehr für die Fahrgäste eingerichtet wurde.

Die Polizei leitete mehrere Ordnungswidrigkeitenverfahren, unter anderem wegen mangelhafter Bereifung und Missachtung einer Lichtzeichenanlage, gegen den rumänischen Fahrer ein. Die Höhe des Bußgeldes kann nicht genannt werden und wird von der zuständigen Bußgeldstelle festgelegt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% ausmacht. Von den Verkehrsunfällen ereigneten sich 2.829 innerorts (8,63%), 1.003 außerorts (3,06%) und 400 auf Autobahnen (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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