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Entschärfung einer Fliegerbombe in Schwentinental

Am Mittwoch wird im Ortsteil Klausdorf eine 250 kg schwere englische Fliegerbombe entschärft, wodurch 2.600 Anwohner evakuiert werden müssen.

Quelle: Polizeidirektion Kiel
Foto: Presseportal.de

Kreis Plön (ost)

Am Mittwoch wird im Ortsteil Klausdorf eine Fliegerbombe vom Kampfmittelräumdienst entschärft. Etwa 2.600 Bewohner müssen ihre Häuser verlassen.

Es handelt sich um eine 250 kg schwere englische Fliegerbombe mit mechanischem Heckzünder, die vor Ort entschärft werden muss. Möglicherweise wird eine Wasser- und Schneidanlage (WSA) benötigt, da die Bombe im Bereich des Heckzünders beschädigt ist.

In einem gemeinsamen Treffen haben Vertreter der Polizei, der Stadt Schwentinental und der Freiwilligen Feuerwehr Klausdorf beschlossen, dass die Bombe am Mittwochmorgen entschärft wird. Bis 10:00 Uhr müssen alle Bewohner im betroffenen Gebiet (siehe Karte) evakuiert sein. Die Polizei wird zu diesem Zeitpunkt die Straßensperrungen einrichten. Der Sperrradius beträgt etwa 1000 Meter um den Fundort.

Sobald sichergestellt ist, dass niemand mehr im Sperrbereich ist, beginnen die Experten des Kampfmittelräumdienstes mit der Entschärfung. Die Dauer der Arbeiten ist ungewiss. Bewohner sollten sich auf eine längere Abwesenheit vorbereiten und an Verpflegung, Getränke und Medikamente denken.

Die Kleine Schwentinehalle, Aubrook 6, 24222 Schwentinental, OT Klausdorf, steht ab 8:00 Uhr für diejenigen zur Verfügung, die während der Entschärfung keinen anderen Aufenthaltsort haben.

Bewohner, die Hilfe beim Verlassen ihrer Wohnungen benötigen, sollten sich frühzeitig unter 04307 / 811-228 beim Servicetelefon der Stadt Schwentinental melden.

Ab heute verteilen Mitarbeiter der Stadt Schwentinental Handzettel an alle betroffenen Haushalte und informieren die Bevölkerung über Warn-Apps. Da nicht alle Betroffenen über Medien und Handzettel erreicht werden, ist es wichtig, sich gegenseitig zu informieren.

Ein Presseteam der Polizeidirektion Kiel ist am Einsatztag unter der Rufnummer 0431-160-2010 erreichbar und ab 8:30 Uhr vor Ort. Pressevertreter haben nach der Entschärfung die Möglichkeit, Statements der Einsatzkräfte des Kampfmittelräumdienstes zu erhalten und Bilder der Bombe zu machen.

Kristin Schneider, Polizeidirektion Kiel

Quelle: Presseportal

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