Ein 27-jähriger LKW-Fahrer wurde betäubt und ausgeraubt. Die Polizei sucht weiterhin nach Zeugen und neuen Hinweisen.
Erlangen: Raubüberfall auf LKW-Fahrer bei Aktenzeichen XY

BAB 7/Haßmoor/Kreis Rendsburg-Eckernförde (ost)
In der Nacht vom 23.10.2024 auf den 24.10.2024 übernachtete der damals 27-jährige Lastwagenfahrer auf dem Parkplatz Ohe an der A 7 in Richtung Hamburg in seinem Fahrzeug.
Am späten Vormittag des 24.10.2024 erwachte er mit starken Kopfschmerzen. Er bemerkte sofort, dass die Fahrerkabine seines Lastwagens durchsucht worden war. Neben einer persönlichen Tasche mit verschiedenen Dokumenten wurden auch ein Laptop und eine Halskette gestohlen.
Bei der Suche nach Spuren stellte sich heraus, dass die Fahrertür aufgebrochen und vermutlich ein Gas durch das leicht geöffnete Fenster eingeführt worden war, um den Fahrer zu betäuben. Die Polizei veröffentlichte zu diesem Vorfall einen Zeugenaufruf.
Die Ermittler des Kriminalkommissariats Rendsburg präsentieren den Fall erneut am 03.06.2026 ab 20.15 Uhr im ZDF in der Sendung Aktenzeichen XY. Neben dem rekonstruierten Tathergang wird auch ein Foto der gestohlenen Kette gezeigt. Die Kriminalpolizei Rendsburg hofft, dadurch neue Ansätze für die Ermittlungen zu erhalten.
Constanze Becker
Pressesprecherin Polizeidirektion Neumünster
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 1194 Fälle registriert, wovon 749 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 894, wobei 793 männliche und 101 weibliche Verdächtige waren. 310 der Verdächtigen waren nicht-deutsch. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 1403, wovon 956 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 1101, wobei 1013 männliche und 88 weibliche Verdächtige waren. 427 der Verdächtigen waren nicht-deutsch. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Raubüberfälle in Deutschland registriert – 12625 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.194 | 1.403 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 749 | 956 |
| Anzahl der Verdächtigen | 894 | 1.101 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 793 | 1.013 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 101 | 88 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 310 | 427 |
Quelle: Bundeskriminalamt








