Das erste Wochenende der Kieler Woche 2026 neigt sich dem Ende zu. Aus polizeilicher Sicht verläuft das Sommer- und Segelfest bislang ausgesprochen positiv.
Erste Bilanz Kieler Woche 2026

Kiel (ost)
Das erste Wochenende der Kieler Woche 2026 neigt sich langsam dem Ende zu. Aus Sicht der Polizei verläuft das Sommer- und Segelfest bisher äußerst positiv. Die Anzahl der bisher registrierten Straftaten liegt deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Gleichzeitig herrscht auf den Veranstaltungsflächen eine überwiegend friedliche, respektvolle und fröhliche Atmosphäre.
Rückblick in Zahlen
Von Freitag, 12:00 Uhr, bis Sonntag, 06:00 Uhr, wurden von der Landespolizei 45 Straftaten auf den Veranstaltungsflächen verzeichnet. Damit gab es in diesem Jahr erfreulicherweise weniger Straftaten als im Vorjahr im gleichen Zeitraum (2025: 92). 19 dieser Taten fielen in die Kategorie der Gewaltdelikte (2025: 25), vor allem am späten Freitag- und Samstagabend.
Die genannten Zahlen sind vorläufig, da einige Straftaten erfahrungsgemäß erst im Nachhinein gemeldet werden oder die Sachverhalte noch genauer untersucht werden müssen.
Die Einsatzkräfte haben insgesamt 11 Personen Platzverweise erteilt. Eine Person musste aufgrund übermäßigen Alkoholkonsums die Nacht in Polizeigewahrsam verbringen.
Verlauf der Veranstaltung
Sowohl beim Soundcheck am Freitag als auch am Eröffnungssamstag mit dem Holstenbummel war der Besucherandrang bei bestem Sommerwetter wie erwartet hoch.
Die tägliche Einbahnstraßenregelung ab 18 Uhr in Kombination mit Videoüberwachung hat sich bisher bewährt. Sie ermöglicht es, Besucherströme frühzeitig zu erkennen und sie gegebenenfalls in andere Bereiche umzuleiten.
Null Toleranz gegenüber Messern – Kein Platz für Waffen Nochmals wird betont, dass das Mitführen von Waffen, einschließlich Schusswaffen und Messern, auf den Veranstaltungsflächen gemäß § 42 des Waffengesetzes verboten und strafbar ist. Verstöße werden konsequent geahndet.
Im Rahmen der Präventionskampagne „Kein Ort für Messer“ führte die Polizei Kontrollen auf allen Veranstaltungsflächen durch. Bei über 100 kontrollierten Personen wurde insgesamt nur 1 Messer sichergestellt. Die Polizei wird auch weiterhin präsent sein und plant weitere Kontrollen.
Verkehrskontrollen im Umfeld der Veranstaltungsflächen Ein weiterer Schwerpunkt der polizeilichen Maßnahmen liegt auf der Verkehrssicherheit. Besonderes Augenmerk wird auf die Fahrtüchtigkeit der Verkehrsteilnehmer gelegt. Bei den bisherigen Verkehrskontrollen wurden drei E-Scooter-Fahrer und ein Bootsführer aufgrund von Alkohol am Steuer angehalten. Gegen alle wurden entsprechende Anzeigen erstattet.
Fazit
Die bisherigen Erkenntnisse zeigen, dass das Sicherheitskonzept der Landeshauptstadt Kiel und das Einsatzkonzept der Polizei erfolgreich sind. Die verstärkte Polizeipräsenz, präventive Maßnahmen und umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen werden von den Besuchern positiv aufgenommen und unterstützt.
Besonders erfreulich ist, dass die Anzahl der Straftaten trotz des großen Besucherandrangs deutlich unter dem Niveau des Vorjahres liegt. Die Rückmeldungen der Einsatzkräfte vor Ort zeigen, dass die Mehrheit der Besucher mit ihrem verantwortungsvollen Verhalten zu einer sicheren und friedlichen Kieler Woche beiträgt.
Die Polizei wird auch in den kommenden Tagen sichtbar präsent sein, um sicherzustellen, dass die Kieler Woche 2026 weiterhin sicher, friedlich und für alle Besucher ein positives Erlebnis bleibt.
Die Pressestelle der Polizeidirektion Kiel steht bis 12 Uhr am heutigen Sonntag für Rückfragen zur Verfügung.
Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel
Quelle: Presseportal








