Ein Jugendlicher festgenommen nach Einbruch in Eutin, Bargeld und Beweismittel gefunden.
Eutin: Einbruch in Gaststätte – Tatverdächtiger gefasst

Lübeck (ost)
Am Sonntagabend (12.04.2026) ereignete sich ein Einbruch in eine Gaststätte in der Innenstadt von Eutin. Zwei jugendliche Männer wurden in der Nähe des Tatorts von Polizistinnen entdeckt. Das gestohlene Gut wurde bei einer zusätzlichen Suche gefunden. Die Polizei in Eutin hat die Untersuchungen übernommen.
Ein Anwohner in der Innenstadt von Eutin bemerkte durch die Videoüberwachung von seinem Zuhause aus, dass eine dunkel gekleidete Person am Sonntag gegen 21.40 Uhr durch den angeschlossenen Wintergarten in ein Lokal eingedrungen war. Der Mann alarmierte die Polizei und informierte auch darüber, dass die Person die Gaststätte wieder verlassen hatte.
Zwei Polizistinnen des Reviers in Eutin begaben sich sofort zum Tatort. Sie entdeckten zwei Personen, die plötzlich wegliefen. Nach einer kurzen Verfolgung konnten zwei Jugendliche in der Peterstraße gestoppt werden. Bei einem 15-jährigen aus Eutin (deutsche Staatsangehörigkeit) wurden Beweismittel gefunden, er trug außerdem dunkle Kleidung.
Bei der weiteren Suche in der Umgebung fanden die Beamtinnen eine Umhängetasche mit Bargeld im niedrigen fünfstelligen Bereich und weitere Beweismittel, die auf die Täterschaft des 15-Jährigen hinweisen.
In derselben Nacht wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt. Dabei stellte sich heraus, dass der Tresor in der Gaststätte geöffnet und geleert worden war. Nach Klärung der Eigentumsverhältnisse konnte dem Gaststättenbetreiber das zuvor gestohlene Bargeld zurückgegeben werden.
Die Kriminalpolizei in Eutin hat die Ermittlungen wegen des Verdachts auf einen besonders schweren Fall von Diebstahl aufgenommen. Es wird untersucht, ob der 15-Jährige bei der Tatausübung von einem weiteren Verdächtigen unterstützt wurde.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Einbruchsrate in Schleswig-Holstein stieg zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, von denen 400 gelöst wurden. Es gab insgesamt 380 Verdächtige, darunter 335 Männer, 45 Frauen und 158 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbrüche auf 3271, wobei 520 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls auf 427, darunter 382 Männer, 45 Frauen und 191 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.675 | 3.271 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 400 | 520 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 427 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 335 | 382 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 45 | 45 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 158 | 191 |
Quelle: Bundeskriminalamt








