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Eutin: Hakenkreuze auf Brücke, Findlinge und Fahrbahn geschmiert – Polizei sucht Zeugen

Am Samstagmorgen entdeckte eine Passantin ein Hakenkreuz auf einer Holzbrücke am Kleinen Eutiner See. Die Polizei fand weitere Hakenkreuze in der Nähe der Abfahrt Braak bei Eutin.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Am Samstagmorgen (01.08.2026) entdeckte eine Passantin ein aufgesprühtes Hakenkreuz auf einer Holzbrücke am Kleinen Eutiner See und informierte die Polizei. Am Samstagabend wurden nach einem Hinweis eines Zeugen weitere Hakenkreuze in der Nähe der Abfahrt Braak bei Eutin von der Polizei identifiziert. Das Staatsschutzkommissariat der Bezirkskriminalinspektion Lübeck ermittelt in allen Fällen wegen des Verdachts auf Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Sachbeschädigung. Hinweise von Zeugen nimmt die Kriminalpolizei in Lübeck unter der zentralen Rufnummer 0451-1310 entgegen.

Um 08:15 Uhr bemerkte eine Zeugin das in neonorangener Farbe aufgesprühte Hakenkreuz auf den Bohlen einer Holzbrücke in der Nähe der Straße Lübsche Koppel. Am späten Nachmittag, gegen 17:00 Uhr, wurden die Polizeibeamten der Polizeistation Süsel zu vier weiteren Schmierereien unweit der Abfahrt Braak nahe der Bundesstraße 76 gerufen. In der Mitte der Fahrbahn der Braaker Landstraße (Landesstraße 184) entdeckten die Polizisten ein ebenfalls in neonorangener Farbe aufgesprühtes Hakenkreuz, weitere Hakenkreuze in derselben Farbe befanden sich auf Findlingen neben der Fahrbahn.

Aufgrund der räumlichen und zeitlichen Nähe prüft das Staatsschutzkommissariat der Bezirkskriminalinspektion Lübeck einen möglichen Zusammenhang. Die Ermittler suchen Zeugen, die am Freitagabend oder in der Nacht zum Samstag (01.08.2026) verdächtige Personen im Bereich der Lübschen Koppel oder auf der Landesstraße 184 in der Nähe der Abfahrt Braak der Bundesstraße 76 bemerkt haben.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden betrafen 1.230 Fälle, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 292 Fälle aus, was 0,89% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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