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Eutin: Opel Combo auf Außenschutzplanke – Polizei sucht Zeugen

Ein Opel Combo geriet auf der B76 bei Eutin von der Fahrbahn ab, um einem Passat auszuweichen. Die Polizei sucht nach dem flüchtigen Passatfahrer.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Am Montag (19.01.2026) kam ein Opel Combo auf der Bundesstraße 76 bei Eutin von der Fahrbahn ab und endete auf der Außenschutzplanke. Nach aktuellen Informationen musste der Fahrer des Opels einem VW Passat ausweichen, der aus Richtung Plön kam und ihm auf seiner Fahrspur entgegenkam. Trotz des Unfalls setzte der Passat seine Fahrt in Richtung Süsel fort. Die Polizei in Eutin hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort aufgenommen und sucht den Verursacher.

Ein 31-jähriger Mann aus dem Kreis Plön fuhr auf dem Einfädelungsstreifen der Anschlussstelle der B76 Eutin Neudorf, um weiter in Richtung Plön zu fahren. Um 14.30 Uhr soll ein bisher unbekannter Fahrer eines schwarzen Passats auf der B76 in entgegengesetzter Richtung unterwegs gewesen sein.

Den vorliegenden Informationen zufolge geriet der Passat ohne erkennbaren Grund auf die Gegenfahrbahn. Um eine Kollision zu vermeiden, musste der 31-Jährige stark nach rechts ausweichen und fuhr dabei auf die rechts verlaufende Außenschutzplanke. Der Opel kam beschädigt an der Front und am Unterboden mittig auf der Außenschutzplanke zum Stehen. Es wurde niemand verletzt. Der Passatfahrer entfernte sich vom Unfallort. Bisher hat er sich noch nicht zwecks Schadensregulierung gemeldet.

Neben dem Verdacht des unerlaubten Entfernens vom Unfallort prüfen die Polizeibeamten auch den Verdacht der Gefährdung des Straßenverkehrs. Zeugen, die Informationen zum Fahrer oder dem schwarzen VW Passat mit Plöner Kennzeichen haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Eutin unter der Telefonnummer 04521-8010 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. Unter dem Einfluss berauschender Mittel ereigneten sich 292 Unfälle, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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