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Eutin: Polizei durchsucht Objekt in Kiel

Einsatzkräfte trafen Personen an, stellten Bargeld sicher. Ermittlungen wegen illegalem Glücksspiel und unerlaubter Veranstaltung.

Foto: unsplash

Kiel (ost)

Am Dienstag wurde eine Einrichtung in Kiel von Einsatzkräften durchsucht. Währenddessen trafen sie auf mehrere Personen und sicherten Bargeld im fünfstelligen Bereich. Vorherige Ermittlungen richteten sich auf den Verdacht der unerlaubten Veranstaltung von Glücksspielen.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, kurz vor Mitternacht, durchsuchten Ermittler des Kommissariats 17 der Bezirkskriminalinspektion Kiel mit Unterstützung von Einsatzkräften der Bereitschaftspolizeiabteilung Eutin eine Einrichtung im Stadtteil Gaarden. Sie vollstreckten einen Beschluss des Amtsgerichts Flensburg, der auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft erlassen wurde. Dabei identifizierten die Einsatzkräfte mehrere Personen, die angeblich an einem illegalen Pokerspiel teilnahmen. Die gemieteten Räumlichkeiten waren wie eine offizielle Spielstätte eingerichtet und hatten nicht den Charakter eines Wohn- oder Arbeitsplatzes.

Die Einsatzkräfte notierten die Personalien der verdächtigen Spieler und leiteten entsprechende Ermittlungsverfahren gegen elf Verdächtige im Alter von 25 bis 60 Jahren wegen des Verdachts der unerlaubten Veranstaltung von Glücksspielen und der Beteiligung an unerlaubtem Glücksspiel ein. Neun der Verdächtigen haben die deutsche Staatsangehörigkeit, einer die georgische und einer die albanische Staatsangehörigkeit. Außerdem stellten die Beamten Bargeld im niedrigen fünfstelligen Bereich sicher.

Das Kommissariat 17 der Bezirkskriminalinspektion Kiel führt die weiteren Ermittlungen gemeinsam mit der Koordinierungs- und Ermittlungseinheit zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität (KE OK) bei der Generalstaatsanwaltschaft Schleswig-Holstein.

In diesem Kontext hat die Polizeidirektion Kiel bereits mehrere gemeinsame Einsätze mit der Generalstaatsanwaltschaft durchgeführt. Die bisherige Berichterstattung finden Sie unter:

https://t1p.de/cr0sp

https://t1p.de/obudp

https://t1p.de/cktlu

Mathias Stöwer, Polizeidirektion Kiel

Quelle: Presseportal

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