Ein 17-jähriger Motorradfahrer verstarb nach einem Zusammenstoß mit einem PKW auf der Bundesstraße 76 zwischen Röbel und Eutin. Die Ursache des Unfalls, bei dem auch der PKW-Fahrer und seine Beifahrerin leicht verletzt wurden, ist noch unbekannt.
Eutin: Tödlicher Motorradunfall in Ostholstein

Lübeck (ost)
Am letzten Samstag (27.07.2024) ereignete sich auf der Bundesstraße 76 zwischen Röbel und Eutin ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein junger Motorradfahrer ums Leben kam. Der 17-Jährige war zuvor in den Gegenverkehr geraten und kollidierte frontal mit einem PKW. Trotz sofortiger Reanimationsversuche des Motorradfahrers blieb der Erfolg aus.
Um 12:10 Uhr am Samstag waren der 17-jährige Niedersachse und zwei seiner Freunde auf dem Weg zu einer Motorradtour. Sie fuhren auf der Bundesstraße 76 von Haffkrug in Richtung Eutin. In einer Kurve zwischen Röbel und Eutin soll laut bisherigen Informationen der Helm des jungen Mannes nach oben gerutscht sein und seine Sicht behindert haben. Die genaue Ursache hierfür ist unbekannt.
Daraufhin geriet der Motorradfahrer in den Gegenverkehr und prallte frontal gegen einen entgegenkommenden PKW Seat aus Brandenburg. Der 57-jährige Fahrer und seine 59-jährige Beifahrerin wurden leicht verletzt. Der Motorradfahrer blieb hinter dem Seat auf der Fahrbahn liegen. Seine Verletzungen waren so schwer, dass er trotz sofortiger Reanimationsversuche durch Ersthelfer und Rettungsdienst noch am Unfallort verstarb.
Ein Seelsorger wurde zur Betreuung der Unfallbeteiligten und der beiden Begleiter des Verstorbenen hinzugezogen. Die Straße musste für etwa drei Stunden gesperrt werden, da in der Zwischenzeit auch ein Rettungshubschrauber landete. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden, weshalb sie abgeschleppt werden mussten. Ein Unfallsachverständiger war ebenfalls vor Ort, um den Unfallhergang zu rekonstruieren.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022
Im Jahr 2022 gab es insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle in Schleswig-Holstein. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% der Gesamtunfälle aus, was 1.753 Unfällen entspricht. In 382 Fällen (0,46%) waren berauschende Mittel im Spiel. Die meisten Unfälle (83,33%) waren Übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 68.911. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle (67,34%), außerorts (ohne Autobahnen) 23.501 (28,42%) und auf Autobahnen 3.508 (4,24%). Insgesamt gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 82.697 |
| Unfälle mit Personenschaden | 11.651 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.753 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 382 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 68.911 |
| Ortslage – innerorts | 55.688 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 23.501 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.508 |
| Getötete | 102 |
| Schwerverletzte | 1.947 |
| Leichtverletzte | 12.627 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








