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Eutin: Trickbetrüger identifiziert

Ein mutmaßlicher Trickbetrüger in Eutin wurde nach Hinweis überprüft. Er könnte für mindestens 13 Diebstähle verantwortlich sein.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Am Mittag des Dienstags (22.09.2026) kontrollierten Polizeibeamte in Eutin einen Mann, der aufgrund von Geldwechsel und mutmaßlichen Diebstählen aus Geldbörsen verdächtig ist. Der Verdächtige könnte für mindestens 13 Taten in den letzten zwei Jahren verantwortlich sein. Es wird vermutet, dass es weitere, bisher nicht gemeldete Taten gibt, und es wird nach weiteren Opfern gesucht.

Seit Mai 2024 hat die Polizei in Eutin insgesamt 13 Anzeigen wegen des Verdachts auf Diebstahl durch einen unbekannten Täter aufgenommen.

Ein Verdächtiger soll Passanten in der Eutiner Innenstadt in der Nähe von Parkautomaten angesprochen haben, um Geld zu wechseln. Dabei soll er hauptsächlich ältere Personen abgelenkt und Bargeld aus ihren Geldbörsen gestohlen haben.

Der Mann wurde als etwa 50-60 Jahre alt beschrieben, manchmal soll er auffällige Kopfbedeckungen getragen haben.

Am Dienstagmittag bemerkte ein Passant eine Person auf dem Parkplatz Am Stadtgraben, die ältere Personen nach Kleingeld gefragt haben soll. Der Melder erkannte in dem Mann den Verdächtigen einer früheren Tat und informierte die Polizei.

Die Polizei überprüfte daraufhin einen 50-jährigen Rumänen, dessen Auto in der Nähe geparkt war. Bei dem Mann fanden die Beamten eine große Menge Kleingeld und Geldscheine. Der Verdächtige wurde zur Wache in Eutin gebracht und nach den polizeilichen Maßnahmen freigelassen.

Es wird untersucht, ob der Mann für die anderen bisher bekannten Taten verantwortlich sein könnte. Es wird davon ausgegangen, dass es eine Dunkelziffer bisher nicht gemeldeter Taten gibt. Es wird nicht ausgeschlossen, dass der Mann auch anderswo in Ostholstein aufgefallen sein könnte.

Die Polizei fordert Betroffene auf, sich auch nachträglich zu melden und Anzeige zu erstatten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 55 auf 66. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 62 im Jahr 2022 auf 77 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 56 männlich und 6 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 67 männliche und 10 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 29 im Jahr 2022 und 28 im Jahr 2023 relativ konstant. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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