Die Unwetterlage am Mittwochabend führte zu zahlreichen polizeilichen Einsätzen in Lübeck und Ostholstein. Insbesondere überspülte Straßen sorgten für kurzfristige Sperrungen.
Eutin: Unwetter führt zu Polizeieinsätzen

Lübeck (ost)
Die Wetterbedingungen am Mittwochabend führten auch in Lübeck und Ostholstein zu einigen polizeilichen Einsätzen. Besonders überschwemmte Straßen führten zu kurzfristigen Sperrungen. Zudem musste ein Hubschrauber in Oldenburg außerplanmäßig landen. Es gab keine Verletzten im Zusammenhang mit dem Unwetter.
Ab 18 Uhr begannen die ungewöhnlichen Einsätze für die Einsatzkräfte der Polizeidirektion Lübeck. Der heftige Regen ließ Straßen in Lübeck und Ostholstein überfluten, was zu vorübergehenden Verkehrsbehinderungen führte.
Beispielsweise mussten in Lübeck die Straßen „An der Untertrave“ und „Mühlenberg“ sowie die Niendorfer Hauptstraße und die Südröhre des Herrentunnels (Richtung Travemünde) vorübergehend gesperrt werden.
In Ostholstein gab es ähnliche Ereignisse. In Neustadt, Ahrensbök, Süsel, Eutin und Malente konnte das Regenwasser nicht schnell genug abfließen. Überschwemmte Straßen und herausgedrückte Schachtdeckel waren die Folge.
Zusätzlich kam es zu einem ungewöhnlichen Vorfall in Oldenburg. Gegen 22:30 Uhr wurde bekannt, dass ein Hubschrauber auf einer Wiese nahe eines Schnellrestaurants landete. Die örtlichen Einsatzkräfte konnten den 52-jährigen Piloten ausfindig machen, der die schlechten Wetterbedingungen für die außerplanmäßige Landung verantwortlich machte. Am Donnerstagmorgen und bei deutlich besserem Wetter konnte der Helikopter erfolgreich in Richtung Schweden abfliegen.
Insgesamt verzeichnete die Polizeileitstelle 24 Einsätze im Zusammenhang mit dem Unwetter – 14 davon in Lübeck und 10 weitere in Ostholstein. Es gab keine Verletzten bei den Einsätzen.
Quelle: Presseportal








