Ein Autofahrer flüchtete vor einer Polizeikontrolle, hatte keinen Führerschein und gefälschte Kennzeichen. Nach einer kurzen Verfolgung konnte er festgenommen werden.
Fahrer flüchtet vor Polizei: Kein Führerschein, falsche Kennzeichen

Flensburg (ost)
Gestern Abend gegen 19.30 Uhr bemerkte eine Streifenwagenbesatzung der Bundespolizei einen VW Passat auf der B 200. Eine Überprüfung des Autokennzeichens ergab Unregelmäßigkeiten.
Die Polizisten versuchten, das Fahrzeug an der Abfahrt Jarplund anzuhalten und gaben entsprechende Signale. Zuerst folgte der Fahrer, dann beschleunigte er und ignorierte die Anhaltesignale. In Heideland musste er schließlich in einer Sackgasse anhalten, stieg aus und flüchtete. Die 17-jährige Beifahrerin blieb im Auto zurück.
Ein Bundespolizist konnte ihn jedoch nach 150 Metern einholen und vorläufig festnehmen. Es stellte sich heraus, dass der 43-Jährige seit Ende 2024 keinen gültigen Führerschein hatte. Außerdem entdeckten die Bundespolizisten, dass die Kennzeichen gefälscht waren. Auf dem Nummernschild mit SL-Zulassung waren Plaketten aus Nordfriesland angebracht (siehe Bild).
Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,06 Promille. Der Fahrer gab jedoch an, am Vortag Drogen konsumiert zu haben. Ein Streifenwagen des 1. Polizeireviers wurde hinzugezogen. Dem Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt und die Entnahme einer Blutprobe angeordnet.
Der Fahrer muss nun mit Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung, Kennzeichenmissbrauch und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz rechnen.
Gegen 23.45 Uhr wurde am Scandipark in Handewitt ein Kleintransporter von der Bundespolizei kontrolliert. Es stellte sich heraus, dass das Fahrzeug zur Zwangsentstempelung ausgeschrieben war. Der 20-jährige Fahrer konnte keinen Versicherungsnachweis vorlegen.
Nach 15 Minuten konnte schließlich doch ein Nachweis erbracht werden. Die Ermittlungen ergaben, dass die Versicherung erst vor 10 Minuten abgeschlossen wurde. Somit bestand der Verdacht auf Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Die Weiterfahrt wurde dem 20-Jährigen untersagt und eine Strafanzeige erstattet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle registriert, wovon 9.931 gelöst wurden. Es gab insgesamt 8.645 Verdächtige, darunter 7.470 Männer, 1.175 Frauen und 1.664 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden 10.838 Fälle gemeldet, wovon 9.644 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 8.326 Verdächtige, darunter 7.225 Männer, 1.101 Frauen und 1.795 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.944 | 10.838 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.931 | 9.644 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.645 | 8.326 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.470 | 7.225 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.175 | 1.101 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.664 | 1.795 |
Quelle: Bundeskriminalamt








