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Falscher Notruf in Heide nach Diebstahlsversuch

Ein 18-Jähriger meldete einen Diebstahl seines E-Scooters, den er selbst zu stehlen versuchte. Polizei ermittelt wegen schwerem Diebstahl und Vortäuschung einer Straftat.

Foto: Depositphotos

Heide (ost)

Am Samstagabend meldete ein junger Mann in Heide, dass sein angeblich eigener E-Scooter gestohlen wurde. Nach den Ermittlungen stellte sich jedoch heraus, dass er selbst versucht hatte, das Fahrzeug zu stehlen. Die Polizei ermittelt nun wegen versuchten besonders schweren Diebstahls und Vortäuschens einer Straftat.

Um 19:00 Uhr alarmierte der 18-Jährige die Polizei am Bahnhof in Heide. Er behauptete, dass jemand versucht hatte, seinen E-Scooter am Fahrradständer vor dem Bahnhof zu stehlen. Laut seiner Aussage war der Roller dort ohne Lenker, aber mit einem Schloss gesichert abgestellt.

Während der Befragung bat der junge Mann die Polizisten, das Schloss zu öffnen und ihm den E-Scooter zu übergeben. Doch im Laufe des Gesprächs verstrickte er sich in Widersprüche, weshalb die Beamten ihm das Fahrzeug nicht aushändigten.

Weitere Untersuchungen ergaben, dass der E-Scooter einem 17-Jährigen gehörte, der sein Fahrzeug ordnungsgemäß am Bahnhof abgestellt hatte. Der 18-Jährige hatte zuvor vergeblich versucht, das Schloss zu knacken und den E-Scooter zu stehlen. Als ihm das nicht gelang, meldete er einen Diebstahl seines vermeintlich eigenen Fahrzeugs bei der Polizei. Er hoffte offenbar, dass die Beamten das Schloss für ihn öffnen und er den E-Scooter so bekommen könnte.

Der junge Mann gestand die Tat. Die Polizei in Heide ermittelt gegen ihn wegen versuchten besonders schweren Diebstahls und Vortäuschens einer Straftat. Das Strafverfahren läuft weiter.

Björn Gustke

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 gelöst wurden, während 2023 74 Fälle gemeldet wurden, wovon 66 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 62 im Jahr 2022 auf 77 im Jahr 2023, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 56 auf 67 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 6 auf 10 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 29 im Jahr 2022 und 28 im Jahr 2023 relativ konstant. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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