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Falschfahrer auf der BAB 1 bei Heiligenhafen

Ein betrunkener Fahrer wurde gestoppt, nachdem er auf der BAB 1 in die falsche Richtung fuhr. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

In der Nacht zum Montag (20.04.2026) fuhr ein Mann mit seinem Lieferwagen auf der Autobahn A1 von Heiligenhafen in Richtung Hamburg, benutzte jedoch die Fahrspur in Richtung Norden. Das Fahrzeug wurde in der Nähe von Oldenburg i.H. gestoppt. Die Polizeibeamten des Polizeiautobahn- und Bezirksreviers Scharbeutz entnahmen dem alkoholisierten Fahrer eine Blutprobe und leiteten ein Ermittlungsverfahren ein.

Um 01.50 Uhr bemerkte ein Autofahrer in Heiligenhafen, dass ein Lieferwagen die Autobahnauffahrt Heiligenhafen-Ost in Richtung Norden befuhr, dann aber die linke Fahrspur nutzte und sein Fahrzeug auf der A1 in Richtung Süden auf der Fahrspur nach Norden führte. Der Zeuge reagierte schnell und gelangte über die richtige Autobahnauffahrt auf die Fahrspur nach Süden, um neben dem Lieferwagen herzufahren. Dadurch konnte er die Polizeiregionalleitstelle, die er parallel kontaktiert hatte, stets über den Standort des Falschfahrers informieren.

Durch Polizeibeamte wurde der 52-jährige Fahrer des Lieferwagens Mercedes Vito (Staatsangehörigkeit: schwedisch) in der Nähe der Autobahnausfahrt Oldenburg i.H.-Nord durch eine Vollsperrung gestoppt und kontrolliert. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 1,47 Promille. Daher wurde dem Falschfahrer anschließend in einem nahegelegenen Krankenhaus eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt.

Nach dem aktuellen Stand der Dinge kam es durch die Fahrt des 52-jährigen zu keiner konkreten Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer. Beamte des Polizeiautobahn- und Bezirksreviers Scharbeutz leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs ein.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon entfallen 3.356 Unfälle auf Personenschäden, was 10,23% entspricht. 1.230 Unfälle sind schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden, was 3,75% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machen 292 Fälle aus, was 0,89% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 27.916, was 85,13% ausmacht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Tote, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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