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Fehmarn: Polizei stoppt auffälligen Autofahrer

In Burg auf Fehmarn verunfallte ein BMW-Fahrer, nachdem er vor der Polizei geflüchtet war. Der Fahrer muss sich nun in verschiedenen Verfahren verantworten.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

In Burg auf Fehmarn hatte in der Nacht zum Sonntag (25.08.2024) ein Fahrer eines BMW einen Unfall, nachdem er vor der Polizei geflohen war. Die Beamten wollten ihn aufgrund seiner auffälligen und zu schnellen Fahrweise kontrollieren. Nun muss sich der Fahrer in verschiedenen Verfahren verantworten.

Um 00:20 Uhr versuchte eine Streifenwagenbesatzung in der Osterstraße in Burg auf Fehmarn einen schwarzen BMW zu kontrollieren, der offensichtlich mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Niendorfer Straße fuhr. Die Beamten mussten ihre Geschwindigkeit auf über 70 km/h erhöhen, um das Fahrzeug einzuholen und dem Fahrer ein Anhaltesignal zu geben.

Unbeeindruckt und weiterhin mit hoher Geschwindigkeit fuhr der BMW durch die Niendorfer Straße und bog schließlich über die Bahnhofstraße in den Kaestnerweg ab. Trotz eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn hielt der Fahrer sein Auto nicht an. Im Kaestnerweg verunfallte das Auto schließlich und prallte gegen einen Baum. Der 23-jährige Fahrer aus Hamburg wurde dabei leicht verletzt.

Er ließ sich danach widerstandslos festnehmen. Bei der Überprüfung des Mannes stellte sich heraus, dass er Betäubungsmittel konsumiert hatte. Einen Führerschein konnte der Hamburger nicht vorweisen. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen. Außerdem leitete die Polizei mehrere Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den 23-Jährigen ein. Das Fahrzeug wurde vorübergehend sichergestellt. Der BMW erlitt einen Schaden in Höhe von 25.000 Euro.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% aus, was 1.753 Unfällen entspricht. 382 Unfälle, also 0,46%, ereigneten sich unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die meisten Unfälle, nämlich 83,33%, waren übrige Sachschadensunfälle. Bezogen auf die Ortslage ereigneten sich 67,34% der Unfälle innerorts, 28,42% außerorts (ohne Autobahnen) und 4,24% auf Autobahnen. Insgesamt gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 82.697
Unfälle mit Personenschaden 11.651
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.753
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 382
Übrige Sachschadensunfälle 68.911
Ortslage – innerorts 55.688
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 23.501
Ortslage – auf Autobahnen 3.508
Getötete 102
Schwerverletzte 1.947
Leichtverletzte 12.627

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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