In den frühen Morgenstunden des 20.12.2025 kam es zu einer Körperverletzung in Burg auf Fehmarn. Die Polizei sucht nach Hinweisen zur Tat.
Fehmarn: Zeugenaufruf nach Körperverletzung

Lübeck (ost)
In den frühen Morgenstunden des 20.12.2025 (Samstag) ereignete sich in Burg auf Fehmarn eine Körperverletzung, bei der ein Ostholsteiner mehrfach attackiert wurde. Die Polizei hat die Untersuchungen aufgenommen und bittet um Unterstützung aus der Bevölkerung.
Ein 46-jähriger Ostholsteiner befand sich zwischen 02:00 und 03:00 Uhr am Marktplatz in Burg auf Fehmarn. Dort beobachtete er eine junge männliche Person, die auf einen Baum einschlug. Als er den Täter darauf ansprach, schlug dieser dem Ostholsteiner gegen den Kopf.
Der 46-Jährige verlor kurzzeitig das Bewusstsein und fiel zu Boden. Nachdem er wieder aufgestanden war, schlug der junge Mann ihn erneut nieder. Als er wieder zu sich kam, half ihm ein gewisser „Danny“ auf.
Durch die Schläge erlitt der Ostholsteiner Verletzungen, kehrte jedoch zunächst nach Hause zurück.
Die Polizei ersucht die Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufklärung des Vorfalls. Personen, die Informationen zum Tathergang oder zu Beteiligten haben, werden gebeten, sich telefonisch unter 04521 801234 oder per E-Mail unter Fehmarn.Pst@polizei.landsh.de an die Polizeistation Fehmarn zu wenden.
Der Täter, der auf den Ostholsteiner eingeschlagen hat, wird wie folgt beschrieben: Es handelt sich um einen etwa 25-jährigen Mann von schlanker Statur mit kurzen blonden Haaren. Zudem sprach er akzentfrei Deutsch und war ungefähr 180 cm groß.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wovon 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 77, wovon 67 Männer und 10 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 28 konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








