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Ferien-Radfahrkurs in Eutin

Die Polizeidirektion Lübeck bietet kleinen Radfahrern in den Sommerferien einen Kurs auf dem Verkehrsübungsplatz in Eutin an.

Heike Schmidt mit den jungen Verkehrsanfängern Foto: Polizei (freigegeben)
Foto: Presseportal.de

Lübeck (ost)

Während der Sommerferien hat die Präventionsstelle der Polizeidirektion Lübeck erneut einen Ferien-Radfahrkurs auf dem Verkehrsübungsplatz in Eutin organisiert. Die Anmeldungen erfolgten über den Ferienpass der Stadt Eutin. 15 junge Radfahrer haben an drei aufeinander folgenden Vormittagen teilgenommen, um sich mit dem Straßenverkehr vertraut zu machen und sicherer Rad zu fahren.

Im Kurs wurden den Kindern hauptsächlich Antworten auf diese wichtigen Fragen gegeben, auch anhand praktischer Beispiele: Was benötigt ein Fahrrad, um sicher auf Radwegen und Straßen fahren zu können? Warum ist das Tragen eines Helmes wichtig? Ab welchem Alter darf ich wo im Straßenverkehr mit meinem Fahrrad fahren? Warum sollte man nicht im Stehen Fahrrad fahren? Diese Themen wurden mit den Polizeibeamten Heike Schmidt, Andrea Otte und Dirk Schäfer besprochen. Natürlich kam auch das eigentliche Radfahren nicht zu kurz. Die kleinen Radler übten auf einem Hindernisparcours mit Wippe und Slalom, transportierten während der Fahrt einhändig Bälle und mussten sogar ihr Fahrrad über Hindernisse heben.

An den ersten beiden Vormittagen verbrachten sie die gesamte Zeit auf dem Übungsplatz. Das Highlight war am letzten Kurstag die kleine Radtour durch den realen Straßenverkehr in Eutin. Dabei erkundeten die Kinder die Strecken, die sie mit dem Fahrrad nutzen. Was ist eine Fußgängerbedarfsampel? Warum gibt die Ampel ein anderes Geräusch, wenn man sie von unten bedient? Gilt die Ampel auch für Radfahrer? Welchen Radweg soll ich benutzen, wenn es auf beiden Seiten der Straße einen gibt? Wo darf ein Radfahrer an einer großen Kreuzung in Eutin fahren? Welche Ampel muss er beachten? Welche Gefahrenstellen gibt es in bestimmten Bereichen? Was bedeuten die Verkehrszeichen?

Alle kleinen Radfahrer haben viel gelernt. Sie werden ihre Präventionsbeamten wiedersehen – spätestens zur Radfahrausbildung in der 4. Klasse. In Bezug auf „Lernen“: Kinder lernen am meisten durch Vorbilder: „Unterstützen Sie unsere Arbeit, indem Sie sich regelkonform und vorbildlich verhalten! Frei nach dem Zitat von Albert Schweitzer „Es gibt keinen Menschen auf der Welt, von dem man nicht etwas lernen könnte.“

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% aus, was 1.753 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 0,46% eher selten und betrafen 382 Unfälle. Die meisten Unfälle waren jedoch Übrige Sachschadensunfälle, die 83,33% der Gesamtzahl ausmachten. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle (67,34%), außerorts (ohne Autobahnen) 23.501 Unfälle (28,42%) und auf Autobahnen 3.508 Unfälle (4,24%). Insgesamt gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 82.697
Unfälle mit Personenschaden 11.651
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.753
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 382
Übrige Sachschadensunfälle 68.911
Ortslage – innerorts 55.688
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 23.501
Ortslage – auf Autobahnen 3.508
Getötete 102
Schwerverletzte 1.947
Leichtverletzte 12.627

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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