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Festnahme nach Tageswohnungseinbruch in Neumünster

Ein Einbrecher wurde am Morgen festgenommen, nachdem er in eine Wohnung eingebrochen war und Stehlgut bei sich hatte.

Foto: Depositphotos

Neumünster (ost)

Am 09.10.2024 um etwa 07.50 Uhr wurde ein Einbrecher in Neumünster von Beamten des 1. Polizeireviers festgenommen.

Heute Morgen gegen 07.20 Uhr erhielt eine Mieterin in der Hans-Böckler-Allee eine Nachricht auf ihrem Handy, die zeigte, wie jemand in ihre Wohnung eingebrochen war und das Wohnzimmer durchsuchte. Dies wurde von einer Kamera aufgezeichnet.

Die Beamten des 1. Polizeireviers Neumünster machten sich sofort auf den Weg zum Tatort. Im Mehrfamilienhaus trafen sie einen Mann im Treppenhaus an. Da die Geschädigte den Einbrecher gut beschreiben konnte, gestand der Mann schnell und teilweise die Tat.

Der 40-jährige Einbrecher wurde zum 1. Polizeirevier Neumünster gebracht, wo die Kriminalpolizei Neumünster die weiteren Maßnahmen übernahm.

Bei seiner Festnahme hatte der Mann gestohlene Gegenstände aus der Wohnung bei sich, die später an die Geschädigte zurückgegeben wurden.

Mit freundlichen Grüßen

Sönke Petersen

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2021 und 2022 an. Im Jahr 2021 wurden 2249 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 2675 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 385 auf 400. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 341 auf 380, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 293 auf 335 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 48 auf 45 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 129 auf 158. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland mit 23528 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 2.249 2.675
Anzahl der aufgeklärten Fälle 385 400
Anzahl der Verdächtigen 341 380
Anzahl der männlichen Verdächtigen 293 335
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 48 45
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 129 158

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24