Ein illegal entsorgter E-Scooter verursacht einen Schwelbrand in einem Müllwagen, ohne Sachschaden zu verursachen.
Feuerwehreinsatz in Brunsbüttel

Brunsbüttel (ost)
Früh am Samstagmorgen gab es in Brunsbüttel einen Feuerwehr- und Polizeieinsatz, nachdem ein illegal im Hausmüll entsorgter E-Scooter einen Schwelbrand in einem Entsorgungsfahrzeug verursacht hatte.
Um etwa 06.55 Uhr bemerkte der Fahrer eines Müllwagens während seiner üblichen Tour eine starke Rauchentwicklung aus dem geladenen Container seines Fahrzeugs. Um die Gefahr im öffentlichen Verkehr zu minimieren und eine kontrollierte Brandbekämpfung zu ermöglichen, fuhr der Fahrer das Fahrzeug sofort zurück auf das Firmengelände in der Fritz-Staiger-Straße.
Die alarmierte Feuerwehr Brunsbüttel begann sofort mit den Löscharbeiten auf dem Betriebsgelände. Die Einsatzkräfte leerten teilweise den Container im Zuge der Löscharbeiten. Hier wurde die Ursache des Brandes von der Feuerwehr festgestellt: Im Müll befand sich ein illegal entsorgter E-Scooter. Sein Akku hatte sich wahrscheinlich durch die mechanische Belastung während des Pressvorgangs im Fahrzeug entzündet und die Rauchentwicklung verursacht.
Durch das schnelle Eingreifen entstand am Entsorgungsfahrzeug kein Sachschaden.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass Elektroaltgeräte und insbesondere lithiumionenakkubetriebene Fahrzeuge wie E-Scooter unter das Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) fallen. Sie dürfen keinesfalls über den Haus- oder Restmüll entsorgt werden, da von beschädigten Akkus erhebliche Brand- und Explosionsgefahren ausgehen.
Theresa Straßmann
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. 292 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








