Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Feuerwehreinsatz in Brunsbüttel

Ein illegal entsorgter E-Scooter verursacht einen Schwelbrand in einem Müllwagen, ohne Sachschaden zu verursachen.

Foto: Unsplash

Brunsbüttel (ost)

Früh am Samstagmorgen gab es in Brunsbüttel einen Feuerwehr- und Polizeieinsatz, nachdem ein illegal im Hausmüll entsorgter E-Scooter einen Schwelbrand in einem Entsorgungsfahrzeug verursacht hatte.

Um etwa 06.55 Uhr bemerkte der Fahrer eines Müllwagens während seiner üblichen Tour eine starke Rauchentwicklung aus dem geladenen Container seines Fahrzeugs. Um die Gefahr im öffentlichen Verkehr zu minimieren und eine kontrollierte Brandbekämpfung zu ermöglichen, fuhr der Fahrer das Fahrzeug sofort zurück auf das Firmengelände in der Fritz-Staiger-Straße.

Die alarmierte Feuerwehr Brunsbüttel begann sofort mit den Löscharbeiten auf dem Betriebsgelände. Die Einsatzkräfte leerten teilweise den Container im Zuge der Löscharbeiten. Hier wurde die Ursache des Brandes von der Feuerwehr festgestellt: Im Müll befand sich ein illegal entsorgter E-Scooter. Sein Akku hatte sich wahrscheinlich durch die mechanische Belastung während des Pressvorgangs im Fahrzeug entzündet und die Rauchentwicklung verursacht.

Durch das schnelle Eingreifen entstand am Entsorgungsfahrzeug kein Sachschaden.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass Elektroaltgeräte und insbesondere lithiumionenakkubetriebene Fahrzeuge wie E-Scooter unter das Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) fallen. Sie dürfen keinesfalls über den Haus- oder Restmüll entsorgt werden, da von beschädigten Akkus erhebliche Brand- und Explosionsgefahren ausgehen.

Theresa Straßmann

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. 292 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24