Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Flensburg: Auto nicht versichert; Beifahrerin bietet Polizisten Geld an

Polizeikontrolle entlarvt fehlenden Versicherungsschutz. Beifahrerin versucht, Polizisten zu bestechen. Fahrer erwartet Strafverfahren.

Entwertete Autokennzeichen. Foto Bundespolizei
Foto: Presseportal.de

Flensburg (ost)

Früh am Morgen gegen 01.30 Uhr bemerkte eine Streife der Bundespolizei einen Mercedes auf der Autobahn, der teilweise mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h fuhr. Die Polizisten entschieden sich für eine sicherheitsrelevante Kontrolle an der Ausfahrt Flensburg.

Der Fahrer und die Beifahrerin wiesen sich ordnungsgemäß aus. Bei der Überprüfung im Fahndungssystem stellten die Beamten jedoch fest, dass das Auto nicht versichert war. Auf Nachfrage gab der 44-jährige Fahrer an, dass er das Auto gerade erst gekauft habe und sich heute um die Versicherung kümmern wollte.

Dies stellte jedoch eine Straftat dar, da keine Versicherung bestand. Zudem bemerkten die Beamten Alkoholgeruch. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,5 Promille. Eine Streife des 1. Polizeireviers wurde hinzugezogen. Ein weiterer Atemalkoholtest ergab 0,41 Promille. Daher wurde keine Anzeige wegen Trunkenheit erstattet.

Da die polizeiliche Kontrolle der 25-jährigen Beifahrerin offensichtlich zu lange dauerte, bot sie den Bundespolizisten nun Geld an, damit sie weiterfahren durfte. Die Bundespolizisten lehnten dies natürlich ab und machten deutlich, dass es den Tatbestand der versuchten Bestechung erfüllte.

Die Beamten entwerteten die Kennzeichen des Autos (siehe Bild) und stellten das Fahrzeug ab.

Der Fahrer wird nun wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz angezeigt, die Beifahrerin wegen Bestechung.

Quelle: Presseportal

nf24