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Flensburg – Autofahrer bepöbelt Polizisten

Ein ungeduldiger Autofahrer in Flensburg bepöbelt einen Polizisten im zivilen Streifenwagen, als dieser nicht in den Kreuzungsbereich einfahren kann.

Foto: Depositphotos

Flensburg (ost)

Am Freitagmorgen (02.10.26) um 10.45 Uhr war ein Polizeibeamter des Reviers Niebüll mit einem unmarkierten Streifenwagen in Flensburg unterwegs. In der Straße Süderhofenden, in der Nähe der Galerie, kam es zur Mittagszeit zu einem starken Verkehrsstau, sodass der Beamte trotz grüner Ampel nicht in den Kreuzungsbereich einfahren konnte, um ihn freizuhalten. Hinter ihm stand ein grauer Kombi. Der Fahrer, ein Mann mittleren Alters, begann ungeduldig zu hupen und wild zu gestikulieren. Als er schließlich begann, aus dem geöffneten Fenster zu pöbeln, entschied sich der uniformierte Beamte aus dem Streifenwagen auszusteigen und den Mann anzusprechen.

Als der Mann erkannte, dass er seine Ungeduld an einem Polizeifahrzeug ausgelassen hatte, zog er sich beschämt in sein Auto zurück und entschuldigte sich bei dem Beamten. Dieser wies ihn jedoch darauf hin, dass rüpelhaftes Verhalten im Straßenverkehr generell zu unterlassen sei. Er erklärte ihm, dass in stockendem Verkehr Vorsicht besser sei als Nachsicht und gegenseitige Rücksicht und Toleranz für alle Verkehrsteilnehmer und Verkehrsteilnehmerinnen von großer Bedeutung seien.

Kreuzungen sollten bei Stau und stockendem Verkehr immer freigehalten werden.

Nach einer kurzen Überprüfung der Dokumente konnte die Fahrt fortgesetzt werden, sofern es der stockende Verkehr erlaubte.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916, was 85,13% ausmacht. Von den Verkehrsunfällen ereigneten sich 2.829 innerorts (8,63%), 1.003 außerorts (ohne Autobahnen) (3,06%) und 400 auf Autobahnen (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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