Ein Mann wurde mit Amphetaminen erwischt, als er zum Gerichtstermin erschien. Die Justizbeamten fanden die Dosen bei einer Einlasskontrolle und informierten die Polizei.
Flensburg: Betäubungsmittel beim Gerichtstermin

Flensburg (ost)
Während einer standardmäßigen Einlasskontrolle am Amtsgericht Flensburg wurden bei einem Herrn zwei Behälter mit weißem Pulver entdeckt, das vermutlich Amphetamine waren. Der 40-Jährige kam am Dienstagmittag (14.07.2026) für einen Termin vor Ort an. Bei der Einlasskontrolle fanden die Justizbeamten bei dem Flensburger zwei Behälter, woraufhin der Mann nervös wirkte. Er verließ kurzzeitig das Gebäude und versteckte die Gegenstände im Gebüsch. Die Beamten beobachteten dies und stellten danach fest, dass sich in den Behältern weißes Pulver befand. Die hinzugezogenen Polizeibeamten des 1. Polizeireviers Flensburg stellten bei einem ersten Test fest, dass es sich bei dem Pulver um Amphetamin handeln könnte. Deshalb wird gegen den Mann wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Statistiken über Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen, dass es insgesamt einen leichten Rückgang gab. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 10.838 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 9.931 im Jahr 2022 auf 9.644 im Jahr 2023 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 8.645 im Jahr 2022 auf 8.326 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 7.470 männlich und 1.175 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.664 im Jahr 2022 auf 1.795 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.944 | 10.838 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.931 | 9.644 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.645 | 8.326 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.470 | 7.225 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.175 | 1.101 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.664 | 1.795 |
Quelle: Bundeskriminalamt








