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Flensburg: Brandstiftung in Husum

Tatverdächtiger legt Feuer in Mehrfamilienhaus – Bewohnerin gerettet, Wohnung nicht mehr bewohnbar.

Foto: Depositphotos

Husum (ost)

Am Sonntag (09.02.25), kurz nach Mitternacht, wurde ein Feuer in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Straße „Neustadt“ in Husum gemeldet. Zu diesem Zeitpunkt befand sich noch eine Bewohnerin in der Wohnung, die von der Feuerwehr gerettet werden konnte.

Erste Untersuchungen führten zu einem 19-jährigen Verdächtigen, der anscheinend das Feuer in der Wohnung gelegt hatte, in der Annahme, dass sich niemand mehr darin befand. Danach verließ er ebenfalls die Wohnung. Eine 31-jährige Bewohnerin, die noch in einem anderen Zimmer schlief, wurde durch einen lauten Knall geweckt. Als sie die Tür öffnete, bemerkte sie starke Rauchentwicklung und rief dann aus dem Fenster um Hilfe. Kurz darauf wurde sie von den alarmierten Feuerwehrleuten gerettet und mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Der Verdächtige wurde kurz darauf vor Ort vorläufig festgenommen. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde er nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Flensburg aufgrund fehlender Haftgründe wieder freigelassen.

Die Wohnung ist nicht mehr bewohnbar. Der Schaden wird vorläufig auf ca. 150.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, der Region mit den meisten gemeldeten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen, vergleichsweise niedrig. Im Jahr 2022 wurden in Schleswig-Holstein 70 Mordfälle registriert, von denen 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen, von denen 29 nicht-deutscher Herkunft waren. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle in Schleswig-Holstein auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, darunter 67 Männer und 10 Frauen, von denen 28 nicht-deutscher Herkunft waren.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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