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Flensburg: Diebstahl von „Pfeiftafeln“ bei Bahnübergängen

Mitarbeiter der Deutschen Bahn brachten den Diebstahl von sogenannten „Pfeiftafeln“ bei der Bundespolizei in Neumünster zur Anzeige. Lokführer müssen beim Herannahen an nicht technisch gesicherte Bahnübergänge hupen um auf den Zug hinzuweisen.

Entwendete "Pfeiftafel am Bahnübergang NMS Stadtwald. Foto Bundespolizei
Foto: Presseportal.de

Neumünster (ost)

Angestellte der Deutschen Bahn meldeten den Diebstahl von sogenannten „Pfeiftafeln“ bei der Bundespolizei in Neumünster.

Zugführer der Nordbahn bemerkten auf der Fahrt von Neumünster nach Heide im Bereich Stadtwald fehlende Pfeiftafeln. Diese Hinweisschilder, die etwa 200 Meter vor dem Bahnübergang stehen, dienen der Sicherheit im Bahnverkehr. Lokführer müssen beim Annähern an ungesicherte Bahnübergänge hupen, um den Zug anzukündigen.

Wenn diese wichtigen Tafeln im Bahnverkehr fehlen, müssen Lokführer, die diese Strecke nicht täglich befahren, auch nicht hupen. Dies könnte zu einem Unfall mit Verletzungen oder sogar zum Tod führen. Dort fahren Akkuzüge der Nordbahn.

Dies ist bereits der zweite Fall des Diebstahls dieser Hinweistafeln. Dies stellt nicht nur einen Diebstahl, sondern auch eine Störung öffentlicher Betriebe dar.

Die Bundespolizei sucht nun Zeugen, die Personen am Fußgängerbahnübergang Stadtwald zwischen 20.08. und 00.45 Uhr und 05.00 Uhr gesehen haben. Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Flensburg unter 0461 / 31 32 – 0 entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% der Gesamtzahl aus, was 1.753 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 382 Fällen (0,46%) vergleichsweise selten. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle, die 83,33% der Gesamtzahl ausmachten. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle (67,34%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 23.501 Unfälle (28,42%) und auf Autobahnen 3.508 Unfälle (4,24%). Insgesamt gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 82.697
Unfälle mit Personenschaden 11.651
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.753
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 382
Übrige Sachschadensunfälle 68.911
Ortslage – innerorts 55.688
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 23.501
Ortslage – auf Autobahnen 3.508
Getötete 102
Schwerverletzte 1.947
Leichtverletzte 12.627

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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