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Flensburg: Gefährliche Auseinandersetzung in Husumer Wohnung

Ein 48-jähriger Libyer wurde von einem 21-jährigen Afghanen mit einem spitzen Gegenstand lebensgefährlich verletzt. Der Tatverdächtige wurde festgenommen und sitzt nun in Untersuchungshaft.

Foto: Depositphotos

Husum (ost)

Am Montag (02.02.2026) ereignete sich gegen 14:40 Uhr ein Vorfall in einer Wohnung in der Norderstraße in Husum, bei dem ein Mann lebensgefährlich verletzt wurde.

Nach aktuellen Erkenntnissen betrat ein 21-jähriger afghanischer Staatsbürger die Wohnung eines 48-jährigen libyschen Staatsbürgers und fügte ihm schwere Verletzungen mit einem scharfen Gegenstand zu. Der Verletzte erlitt lebensbedrohliche Verletzungen und musste sofort operiert werden. Sein Zustand bleibt kritisch.

Die Identität des Verdächtigen wurde schnell von der Polizei festgestellt. Im Zuge umfangreicher Ermittlungen der Kriminalpolizei erhärtete sich der Verdacht gegen den 21-jährigen Mann. Die Staatsanwaltschaft Flensburg stellte daraufhin einen Haftbefehl wegen des Verdachts auf versuchten Totschlag aus.

Im Verlauf des heutigen Vormittags wurde der Verdächtige festgenommen und einem Haftrichter am Amtsgericht Flensburg vorgeführt. Dieser erließ den beantragten Haftbefehl. Anschließend wurde der Mann in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Husum sind noch im Gange.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wovon 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 74, von denen 66 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, darunter 67 Männer und 10 Frauen. 28 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24