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Flensburg: Geschwindigkeitsmessung in Wrist

Drei Fahrverbote nach Polizeikontrolle wegen zu hoher Geschwindigkeit. Verkehrsteilnehmer müssen mit Bußgeldern und Fahrverboten rechnen.

Foto: unsplash

Wrist (ost)

Letzten Freitag führte das Polizeibezirksrevier Heide in Wrist eine mehrstündige Geschwindigkeitsmessung durch. Viele Autofahrer waren zu schnell unterwegs und müssen nun Geldstrafen zahlen oder sogar vorübergehend auf ihr Auto verzichten.

Von 08.30 Uhr bis 20.30 Uhr positionierten sich die Beamten in der Bokeler Straße und richteten ihre Messgeräte in beide Richtungen aus. Von den vorbeifahrenden Autofahrern waren 161 zu schnell, 33 von ihnen erwartet nun eine Geldstrafe, drei Personen erhalten ein Fahrverbot.

Der schlimmste Übertreter war ein Autofahrer, der mit 124 km/h aus Richtung Bokel in den Ort einfuhr, obwohl nur 50 km/h erlaubt waren. Nach Abzug der Toleranzgrenze war er 71 km/h zu schnell. Schon vor dem Ortsschild war die Geschwindigkeit aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse auf 70 km/h begrenzt. Der junge Mann muss nun mit einer Geldstrafe von 800 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem dreimonatigen Fahrverbot rechnen.

Auch in Zukunft müssen Autofahrer in Wrist und anderswo mit Geschwindigkeitskontrollen rechnen. Die Verkehrssicherheit ist ein wichtiger Bereich der polizeilichen Arbeit. Neben gezielten Kontrollen überwacht die Landespolizei das ganze Jahr über den Straßenverkehr und trägt so zur Sicherheit aller Bürger im Alltag bei.

Merle Neufeld

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle. Davon endeten 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% der Gesamtzahl aus, was 1.753 Unfällen entspricht. 382 Unfälle, also 0,46%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die meisten Unfälle, nämlich 83,33%, waren Übrige Sachschadensunfälle mit 68.911 Fällen. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle (67,34%), außerorts (ohne Autobahnen) 23.501 Unfälle (28,42%) und auf Autobahnen 3.508 Unfälle (4,24%). Insgesamt gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 82.697
Unfälle mit Personenschaden 11.651
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.753
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 382
Übrige Sachschadensunfälle 68.911
Ortslage – innerorts 55.688
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 23.501
Ortslage – auf Autobahnen 3.508
Getötete 102
Schwerverletzte 1.947
Leichtverletzte 12.627

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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