Die Polizei ermittelt gegen drei 14-jährige Tatverdächtige, die verfassungswidrige Symbole auf dem Universitätsgelände angebracht haben.
Flensburg: Hakenkreuze auf Teich an der Europa-Universität Flensburg

Flensburg (ost)
Am Dienstag (27.01.2026) gegen 11:00 Uhr wurden der Polizei zwei Hakenkreuze auf einem Teich auf dem Universitätsgelände zwischen Bibliothek und Audimax gemeldet. Mehrere Versuche, die verfassungswidrigen Symbole durch die Polizei zu entfernen, waren nicht erfolgreich. Daraufhin wurden die örtliche Feuerwehr und das zuständige Technische Betriebszentrum hinzugezogen. Die weiteren Schritte zur Beseitigung der Darstellungen wurden von der Feuerwehr übernommen. Die Untersuchungen wurden vom Staatsschutz der BKI Flensburg übernommen. Im Rahmen dieser Ermittlungen konnten mittlerweile drei 14-jährige, deutsche Verdächtige identifiziert werden. Nach aktuellem Stand gehen Polizei und Staatsanwaltschaft davon aus, dass den Verdächtigen die Tragweite ihres Handelns anscheinend nicht bewusst war und sie dies nicht mit dem am selben Tag stattfindenden Holocaust-Gedenktag in Verbindung gebracht haben. Unabhängig davon hat die Staatsanwaltschaft Flensburg ein Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Symbolen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet. Die Ermittlungen sind noch im Gange.
Quelle: Presseportal








