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Flensburg: Öffentlichkeitsfahndung nach Raubüberfall

Die Polizei sucht nach einem unbekannten Täter, der einen TEDi-Markt überfallen hat. Zeugen sollen sich bei der Polizei melden.

Täter im Objekt
Foto: Presseportal.de

Flensburg (ost)

Schon am Dienstagnachmittag, dem 10.03.2026, ereignete sich gegen 14:00 Uhr ein Raubüberfall auf einen TEDi-Markt in der Neustadt 40 in Flensburg.

Nach bisherigen Informationen betrat ein bislang unbekannter Täter das Geschäft und verweilte zunächst in den Verkaufsräumen. Danach begab er sich zur Kasse und legte einen Gegenstand auf das Kassenband.

Plötzlich zog der Täter ein großes Brotmesser aus einer mitgeführten Papiertüte, bedrohte die Angestellten und forderte die Herausgabe von Bargeld. Die Mitarbeiter gaben daraufhin einen Betrag im mittleren dreistelligen Bereich in Scheinen heraus.

Daraufhin verließ der Täter das Geschäft und flüchtete zu Fuß zunächst in Richtung Bauer Landstraße und dann weiter in die Apenrader Straße.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:

Auf Anordnung des Amtsgerichts Flensburg wird nun mit Hilfe von Lichtbildern aus Überwachungskameras nach dem Täter gesucht.

Das Kommissariat 7 der BKI Flensburg ermittelt und fragt: Wer erkennt den Verdächtigen auf den Fotos? Die Ermittler bitten auch Zeuginnen und Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter 0461-484 3702 oder per E-Mail an k7.flensburg.bki@polizei.landsh.de zu melden.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 1194 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1403 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 749 im Jahr 2022 auf 956 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 894 auf 1101, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 1.194 1.403
Anzahl der aufgeklärten Fälle 749 956
Anzahl der Verdächtigen 894 1.101
Anzahl der männlichen Verdächtigen 793 1.013
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 101 88
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 310 427

Quelle: Bundeskriminalamt

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