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Flensburg: Polizei stellt Marihuana am Bahnhof sicher

Mann versucht zu flüchten, 50 Gramm Marihuana gefunden. Ermittlungsverfahren droht.

Bundespolizisten stellen Marihuana im Flensburger Bahnhof sicher. Foto Bundespolizei
Foto: Presseportal.de

Flensburg (ost)

Gestern Abend um etwa 21.45 Uhr führten Bundespolizisten im Flensburger Bahnhof eine Kontrolle an einem jungen Mann durch. Er wies sich korrekt aus, zeigte jedoch an, dass er Rauschgift bei sich hatte.

Bei der Untersuchung seines Rucksacks fanden die Beamten dann über 50 Gramm Marihuana (siehe Abbildung).

Der Mann wollte keine Informationen über die Herkunft des Rauschgifts preisgeben. Auf dem Weg zum Polizeiwagen versuchte er dann zu fliehen, was von den Bundespolizisten verhindert wurde.

Nach der Sicherstellung des Rauschgifts durfte der 30-Jährige den Bahnhof verlassen. Ihm droht nun ein strafrechtliches Verfahren wegen Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 10.838 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank von 9931 auf 9644. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 8645 auf 8326 zurück, wobei die meisten Verdächtigen Männer waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen. In Schleswig-Holstein ist die Situation also insgesamt weniger problematisch als in Nordrhein-Westfalen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.944 10.838
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.931 9.644
Anzahl der Verdächtigen 8.645 8.326
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.470 7.225
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.175 1.101
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.664 1.795

Quelle: Bundeskriminalamt

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