Ermittlungen und Belohnung von 20.000 Euro für Hinweise zur Ergreifung der Täter.
Flensburg: Polizei sucht Zeugen nach Raubmord an 99-Jährigem in Sankt Peter-Ording

Sankt Peter-Ording (ost)
Am Mittwoch, dem 27.03.2024, wird in der Sendung „Aktenzeichen XY… Ungelöst“ des ZDF über den Überfall auf ein älteres Ehepaar am 11.01.2024 in der Straße Am Sportplatz in Sankt Peter-Ording berichtet.
Nach dem Überfall, der gegen 19:00 Uhr stattfand, verstarb der fitte und wehrhafte 99-jährige Ehemann an den Folgen des Angriffs noch am Tatort. Seine 79-jährige Ehefrau wurde ins Krankenhaus gebracht, benötigt Pflege und kann nicht in ihr Haus zurückkehren.
Die Räuber entwendeten unter anderem eine Goldkette mit einem markanten Anhänger des Pharaos Ramses, vermutlich ein Unikat. Am Tatort wurde eine Revolvertrommel einer Gas-Schreckschusswaffe der Marke Umarex Modell Reck 343 gefunden, die die Täter wahrscheinlich zurückgelassen haben.
Beim Einbruch in das Haus in der Nacht zum 5. Januar wurden etwa 50 Rubinsplitter aus einer kleinen Pillendose, eine größere Menge Kleingeld aus einer Bonboniere und zwei Flaschen Wein gestohlen.
Die ermittelnde Mordkommission der Bezirkskriminalinspektion Flensburg geht davon aus, dass beide Verbrechen zusammenhängen und sucht nun in Zusammenarbeit mit der Sendung „Aktenzeichen XY… Ungelöst“ nach Zeugen und Informanten, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Informationen zum Verbleib des Diebesguts haben. Die Sendung wird am Mittwoch, 27.03.2024, um 20:15 Uhr im ZDF ausgestrahlt.
Die Familie der Opfer hat die bisherige Belohnung von 10.000 Euro verdoppelt.
Insgesamt haben die Staatsanwaltschaft Flensburg und die Familie der Opfer somit eine Belohnung von 20.000 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur Ergreifung der Täter des Raubmordes führen.
Zeugen und Informanten werden gebeten, sich dringend mit der Mordkommission der BKI Flensburg unter 0461-484 5566 in Verbindung zu setzen.
Kontakt:
Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Jan Krüger
Telefon: 0461/484-2010
E-Mail: pressestelle.flensburg@polizei.landsh.de
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Raubüberfallraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2021 und 2022 an. Im Jahr 2021 wurden 963 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 1194 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 654 auf 749. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 827 auf 894, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 770 auf 793 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 57 auf 101 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 253 auf 310. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 11270 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 963 | 1.194 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 654 | 749 |
| Anzahl der Verdächtigen | 827 | 894 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 770 | 793 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 57 | 101 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 253 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 74 Fälle registriert, wovon 70 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 89 Verdächtige, darunter 80 Männer, 9 Frauen und 25 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle von Mord registriert, von denen 55 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 62, wobei 56 männlich, 6 weiblich und 29 nicht-deutsch waren. Im Vergleich dazu wurden in Bayern im Jahr 2022 die meisten Mordfälle in Deutschland registriert – insgesamt 403.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 74 | 70 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 70 | 55 |
| Anzahl der Verdächtigen | 89 | 62 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 80 | 56 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 6 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 25 | 29 |
Quelle: Bundeskriminalamt








