Im Rahmen der Aktionswoche gegen Taschendiebstahl in Flensburg gab die Polizei wichtige Präventionstipps. Jeder kann Opfer werden, besonders bei Großveranstaltungen und in Einkaufszentren.
Flensburg: Polizei warnt vor Taschendiebstahl

Polizeidirektion Flensburg (ost)
Im Zuge der deutschlandweiten Aktionswoche gegen Taschendiebstahl vom 07. bis 11.10.2024 informierten die Präventionsbeamten der Polizeidirektion Flensburg zu Beginn der Woche in einem Einkaufszentrum in Flensburg über diese verbreitete Form der Kriminalität und gaben zahlreichen interessierten Personen gezielte Ratschläge. Besonders im Fokus der Beratung standen in diesem Jahr ältere Menschen.
Jedes Jahr werden zahlreiche Menschen Opfer von Taschendiebstählen. Jeder kann betroffen sein. Die meisten dieser Taten bleiben ungelöst. Taschendiebstahl zählt zu den häufigsten Delikten im öffentlichen Raum. Beliebte Tatorte sind Menschenansammlungen wie bei Großveranstaltungen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, auf Weihnachtsmärkten oder in Einkaufszentren. Taschendiebe verwenden eine Vielzahl von verschiedenen, ständig wechselnden Tricks, oft professionell, in Teams und meist in Gruppen.
Doch bereits einfache Verhaltensweisen können dazu beitragen, nicht zum Opfer eines Taschendiebstahls zu werden.
Verhaltenstipps:
https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/diebstahl/taschendiebstahl.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Taschendiebstählen in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Taschendiebstahlraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 3028 Fälle gemeldet, wovon 123 gelöst wurden. Es gab insgesamt 106 Verdächtige, darunter 72 Männer und 34 Frauen, von denen 76 nicht-deutsch waren. Im Jahr 2022 stieg die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 3346, wobei 160 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 157 Verdächtige, darunter 119 Männer und 38 Frauen, von denen 109 nicht-deutsch waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 mit 37321 Fällen die höchste Anzahl an Taschendiebstählen in Deutschland.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.028 | 3.346 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 123 | 160 |
| Anzahl der Verdächtigen | 106 | 157 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 72 | 119 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 34 | 38 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 76 | 109 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Cybercrime-Statistiken in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Cyberkriminalitätsraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 3035 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 nur noch 2966 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 940 auf 815 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich von 787 auf 693 Personen. Unter den Verdächtigen waren 544 Männer, 243 Frauen und 127 Nicht-Deutsche im Jahr 2021, während es im Jahr 2022 475 Männer, 218 Frauen und 137 Nicht-Deutsche waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 mit 29667 die meisten registrierten Fälle von Cyberkriminalität in Deutschland.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.035 | 2.966 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 940 | 815 |
| Anzahl der Verdächtigen | 787 | 693 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 544 | 475 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 243 | 218 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 127 | 137 |
Quelle: Bundeskriminalamt








