Einsatzkräfte kontrollierten Personen und fanden Verstöße gegen Waffengesetz und Drogenbesitz. Kontrollen sollen fortgesetzt werden.
Flensburg: Polizeikontrolle auf Weihnachtsmärkten und am Hauptbahnhof in Kiel

Kiel (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung von Bundespolizeiinspektion Kiel und Polizeidirektion Kiel
Am Freitagnachmittag haben Einsatzkräfte des 2. Polizeireviers Kiel zusammen mit Kräften der Bundespolizeiinspektionen Flensburg und Kiel Waffenkontrollen zur Bekämpfung von Gewaltverbrechen auf und um die Bahnanlagen in Kiel Hauptbahnhof durchgeführt. Ebenso patrouillierten sie auf den nahegelegenen Weihnachtsmärkten in Kiel. Während der Kontrollen wurden einige Verstöße festgestellt und entsprechende Ordnungswidrigkeiten- und Strafverfahren eingeleitet.
Am 19.12.2025 zwischen 16:00 Uhr und 22:10 Uhr wurden insgesamt 135 Personen von Einsatzkräften der Bundespolizeiinspektionen Flensburg und Kiel sowie Polizisten des 2. Polizeireviers Kiel im Bereich um den Kieler Hauptbahnhof und auf einigen Kieler Weihnachtsmärkten kontrolliert.
Zu Beginn der Kontrolle entdeckten Bundespolizisten aus Flensburg bei einem 27-jährigen Italiener im Kieler Hauptbahnhof etwa 150 Gramm Kokain. Er wird nun in einem Strafverfahren wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz angeklagt.
Sechs deutsche Männer im Alter von 25, 36, 38, 40, 55 und 62 Jahren, sowie ein 25-jähriger Usbeke und ein 46-jähriger Russe führten jeweils verbotene Messer oder Messer in der Öffentlichkeit mit sich, die auf Veranstaltungen wie einem Weihnachtsmarkt oder an Bahnhöfen gemäß des Waffengesetzes nicht erlaubt sind. Die Polizisten leiteten Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen die Betroffenen ein.
Sowohl die meisten kontrollierten Personen als auch unbeteiligte Passanten begrüßten die polizeilichen Kontrollen.
Sowohl die Landes- als auch die Bundespolizei werden auch zukünftig ähnliche Kontrollen durchführen.
Magnus Gille, Polizeidirektion Kiel / Katharina Wala, Bundespolizeiinspektion Kiel
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Statistiken über Drogenraten in Schleswig-Holstein zeigen, dass zwischen 2022 und 2023 die Anzahl der aufgezeichneten Fälle von 10944 auf 10838 gesunken ist. Die Anzahl der gelösten Fälle ging von 9931 auf 9644 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 8645 auf 8326, wobei 7225 männliche Verdächtige und 1101 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1664 auf 1795. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.944 | 10.838 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.931 | 9.644 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.645 | 8.326 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.470 | 7.225 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.175 | 1.101 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.664 | 1.795 |
Quelle: Bundeskriminalamt








