Zwei Festnahmen nach bewaffnetem Überfall, Täter erbeuteten dreistellige Summe Bargeld und wurden vorläufig festgenommen.
Flensburg: Raub auf Tankstelle in Eggebek

Eggebek (ost)
Am Sonntagabend (25.01.2026) gegen 21:20 Uhr ereignete sich ein Überfall auf eine Tankstelle im Stapelholmer Weg in Eggebek.
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei betrat einer der Räuber den Verkaufsraum und bedrohte den allein anwesenden Mitarbeiter der Tankstelle mit einem Messer. Er zwang ihn, die Kasse zu öffnen und erbeutete eine höhere dreistellige Summe. Danach flüchtete er zusammen mit einem Komplizen, der draußen gewartet hatte, in Richtung Hauptstraße.
Durch sofortige Fahndungsmaßnahmen konnten zwei Personen, die der Beschreibung der Täter entsprachen, in der Osterreihe gestoppt werden. Es handelte sich um einen 42-jährigen deutschen Staatsbürger und einen 22-jährigen Ukrainer. Bei den Verdächtigen wurde das gestohlene Bargeld sowie ein Messer gefunden und sichergestellt. Sie wurden vorläufig festgenommen und weiteren polizeilichen Maßnahmen unterzogen.
Der 42-jährige mutmaßliche Haupttäter wurde am Montagnachmittag (26.01.2026) dem Amtsgericht Flensburg vorgeführt und unter Auflagen freigelassen. Die zweite festgenommene Person wurde am Montagmittag nach Abschluss der Maßnahmen freigelassen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Raubüberfälle in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 1194 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1403 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 749 auf 956. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 894 auf 1101, wobei die meisten männlichen Verdächtigen waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.194 | 1.403 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 749 | 956 |
| Anzahl der Verdächtigen | 894 | 1.101 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 793 | 1.013 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 101 | 88 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 310 | 427 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen, wovon 29 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, darunter 67 Männer und 10 Frauen, wovon 28 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








