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Flensburg: Schwere räuberische Erpressung in Spielhalle

Tatverdächtiger ermittelt. Ein 18-jähriger Deutscher bedrohte einen Mitarbeiter mit einem Schlagstock und erzwang Bargeld im dreistelligen Bereich. Wohnanschrift durchsucht, Tatwaffe gefunden.

Foto: Depositphotos

Süderbrarup (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Flensburg und Polizeidirektion Flensburg

Am Abend des 09.11.2025 ereignete sich in einer Spielhalle in Süderbrarup ein schwerer Raubüberfall.

Um 22:00 Uhr betrat ein Mann die Räumlichkeiten und bedrohte einen 56-jährigen Angestellten mit einem Schlagstock. Unter Vorhalt der Waffe zwang der Täter den Mitarbeiter zur Herausgabe einer Bargeldsumme im dreistelligen Bereich.

Im Zuge der Untersuchungen ergaben sich aufgrund von Zeugenaussagen Hinweise auf einen 18-jährigen deutschen Verdächtigen. Am 19.02.2026 wurde die Wohnadresse des Verdächtigen von Beamten der Kriminalpolizei Schleswig durchsucht. Dabei wurden neben anderen Beweismitteln auch die mutmaßliche Tatwaffe gefunden.

Nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen wurde der Jugendliche aufgrund fehlender Haftgründe wieder freigelassen.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 1194 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1403 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 749 auf 956. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 894 im Jahr 2022 auf 1101 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 793 männlich und 101 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 1013 männliche und 88 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 310 im Jahr 2022 auf 427 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 1.194 1.403
Anzahl der aufgeklärten Fälle 749 956
Anzahl der Verdächtigen 894 1.101
Anzahl der männlichen Verdächtigen 793 1.013
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 101 88
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 310 427

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 74 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 55 auf 66. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 62 auf 77, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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